Magdeburg l Nachdem sich Beck über den spektakulären Treffer freute, führte ihn sein Weg direkt zu Kapitän Marius Sowislo, der zunächst auf der Bank saß. „Es ist für ihn momentan nicht ganz so einfach, deshalb habe ich ihm das Tor gewidmet. Er ist ganz, ganz wichtig für uns“, betonte der FCM-Torjäger.

Härtel hebt Stellenwert hervor

Auch Trainer Jens Härtel hob den Stellenwert des Kapitäns hervor. „In den Tagen vor dem Münster-Spiel haben wir viele Gespräche geführt. Man hatte das Gefühl, dass an vielen Stellen trotz des Tabellenstandes der Baum brannte“, betonte er. „Da galt es, die Mannschaft zu sensibilisieren und darauf hinzuweisen, was auf dem Spiel steht. Marius Sowislo ist sehr wichtig für das Team. Auch wenn er nicht immer von Anfang an spielt, hält er für alles den Kopf hin, ist immer für die Jungs da, mit allem, was er hat. Das danken sie ihm auch.“

Der angesprochene 35-Jährige freute sich nach dem Abpfiff über die Widmung von Beck. „Da war nichts abgesprochen. Ich denke, dass die Truppe weiß, was sie aneinander hat“, sagte er und ergänzte: „Viel wichtiger war aber für mich, dass die Mannschaft zusammengehalten hat und dass wir wieder unser gutes Gesicht gezeigt haben.“

FCM gewinnt gegen Münster

Magdeburg (jl) l Bei der Partie des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster haben die Magdeburger mit 3:1 (3:1) gewonnen.

  • Christian Beck (v.l.), Philip Türpitz und Christopher Handke vom 1. FC Magdeburg freuen sich über ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

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  • Auf der Bank des 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster: Maik Franz (v.l.), Mario Kallnik und Dirk Weber. Foto: Eroll Popova

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  • Christopher Handke (l.) vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Philipp Hoffmann von Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

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  • Philip Türpitz (l.) vom vom 1. FC Magdeburg verteidigt den Ball gegen Preußen Münster-Spieler Jeron Al-Hazaimeh. Foto: Eroll Popova

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  • Jan Glinker im Tor des vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster.  Foto: Eroll Popova

    Jan Glinker im Tor des vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen Preußen Münster. Foto: Ero...

  • 1. FC Magdeburg gewinnt gegen Preußen Münster mit 3:1. Im Spiel: Christopher Handke (v.l.) und Felix Schiller vom FCM gegen Tobias Rühle von Münster. Foto: Eroll Popova

    1. FC Magdeburg gewinnt gegen Preußen Münster mit 3:1. Im Spiel: Christopher Handke (v....

  • Das Team des 1. FC Magdeburg feiert ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

    Das Team des 1. FC Magdeburg feiert ein Tor gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

  • Jens Härtel, Trainer des 1. FC Magdeburg, gibt Anweisungen beim Spiel gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

    Jens Härtel, Trainer des 1. FC Magdeburg, gibt Anweisungen beim Spiel gegen Preußen M&#...

  • FCM-Fans feiern den 3:1-Sieg des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

    FCM-Fans feiern den 3:1-Sieg des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster. Foto: Eroll Popova

  • Jeron Al-Hazaimeh (v.l.) von Preußen Münster sieht Philip Türpitz und Christian Beck vom 1. FC Magdeburg beim Tor-Jubel zu. Foto: Eroll Popova

    Jeron Al-Hazaimeh (v.l.) von Preußen Münster sieht Philip Türpitz und Christian Be...

Plädoyer für Reservespieler

In diesem Zusammenhang hielt der Kapitän noch ein Plädoyer für die Spieler, die momentan nicht im Rampenlicht stehen. „Mein Riesenrespekt gilt den Leuten, die nicht im Kader waren oder auf der Bank saßen. Sie halten die Stimmung in der Mannschaft hoch, sie machen keinen Stunk“, betonte er. „Wenn diese Spieler das so beibehalten, dann haben sie einen enormen Anteil daran, dass wir auch erfolgreich sind. Man spricht sonst immer nur über die Leute, denen es gut geht oder die spielen. Ich sage das nicht, weil ich zunächst auch draußen war.“

Auch für Andreas Ludwig und Gerrit Müller, die seit Wochen oder sogar Monaten nicht im Kader sind, hatte Sowislo anerkennende Worte parat. „Wenn man überlegt, welche Ansprüche Andreas und Gerrit eigentlich haben, wo sie hergekommen sind, dann ist es aller Ehren wert, wie professionell sie sich verhalten, auch wenn sie momentan nicht dabei sind.“

Schiller lobt Moral

Die Moral der Mannschaft lobte Abwehrspieler Felix Schiller, der sich nach einer langen Verletzungszeit wieder herangekämpft hat und zuletzt in Würzburg und gegen Münster wieder zum Stamm gehörte. „Hut ab vor der Truppe, dass wir in einer solchen Situation in Rückstand geraten, die Partie dann aber noch drehen“, sagte er. „Ich habe wieder alles reingeworfen. Mentalität ist meine Stärke, die versuche ich jede Woche einzubringen.“

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