Magdeburg l Es ist zwar noch längst nicht klar und eine Entscheidung könnte auch erst am letzten Spieltag der 3. Liga am 20. Mai fallen. Trotzdem beschäftigen sich die Verantwortlichen des Drittligisten 1. FC Magdeburg um Geschäftsführer Mario Kallnik mit dem Szenario, was passiert, sollte der FCM als Tabellendritter in der Relegation antreten. Das Hinspiel findet gegen den 16. der 2. Bundesliga am Freitag, 26. Mai (Heimspiel für den Drittligisten), und das Rückspiel am Montag, 30. Mai, statt. Problematisch wird es, weil das Landespokalfinale gegen den Oberligisten Germania Halberstadt auf den 25. Mai festgesetzt wurde.

An diesem Tag findet der Finaltag der Amateure statt, an dem die ARD eine große Livekonferenz fast aller Landespokal-Endspiele überträgt. „Wenn wir in der Relegation spielen sollten, wäre dieser Termin für uns nicht möglich. Entsprechend müssen wir uns möglichst schnell mit dem Landesverband abstimmen“, sagt Kallnik. „Wenn die Verantwortlichen mit aller Macht auf diesen Termin drängen, müssten wir mit der 2. Mannschaft aus der Stadtoberliga, den A-Junioren oder einer gemischten Mannschaft auflaufen. Das kann aber eigentlich nicht im Interesse eines Pokalfinales sein.“

Unklar ist bisher auch noch, wo das Finale stattfinden soll, weil ursprünglich Halle als Spielstätte vorgesehen war. „Grundsätzlich ist es Sache des Verbandes, den Veranstaltungsort zu nennen. Aus meiner Sicht ergibt es aber keinen Sinn, jetzt in Halle zu spielen“, so Kallnik.

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