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Dokument erstellt am 2011-05-06 15:42:36

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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !

von ilch49 am 25.05.2013, 12:45 Uhr

Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.

von Ditmar am 24.05.2013, 18:16 Uhr

Es spricht doch für den MVB mit schlechtem Service noch schlechtere telefonische Beratung und unfreundliches Personal die Preiose um 30 % zu erhöhern es tritt die Armen,sollte doch der Vorstand mal anfangen mit sparen ?

von rigoletto.2012 am 24.05.2013, 15:24 Uhr

Wer heute noch glaubt, dass die SPD eine Arbeiterpartei ist, der glaubt auch das die Piraten auf dem Boot zur Versammlung fahren.

von biermann am 24.05.2013, 11:41 Uhr

Dem Herr Haseloff, glaubt doch in diesem Bundesland,( außer Herrn Bullerjahn?) kein Mensch mehr eine Aussage! Diese Zugeständnisse beinhalten weiter eine Schließung von unseren Standorten aber diese wird sich nur etwas verzögern! Diese beiden Herren sollten genau so viel Einsatz zeigen und vor allem so schnell arbeiten bei der Affäre um die Fördermittel aber da steht ja auch der eigene Name mit auf dem Zettel.

von biermann am 24.05.2013, 11:38 Uhr

Durchaus stellt die neue Fassade des Wohnblocks eine anspruchsvolle Lösung dar. Doch ist sie an dieser Stelle wirklich richtig? Denn in einem muss man Herrn Lackner von der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg Recht geben: Das Gebäude an der Regierungsstraße prägt die Silhouette Magdeburgs - und das massiv. Es hätte dem Quartier und der Elbsilhouette sehr viel besser getan, man hätte den Block zumindest in Teilen zurückgebaut bzw. gestaffelt. Gerade in unmittelbarer Nähe zum einmaligen und eher pittoresken Kloster ist und bleibt der Block nun ein erschlagender Klotz. So gut gemeint die Fassadensanierung ist, hier sind die rundlichen Balkons doch nur Behübschung. Das Motiv einer Riesenwelle legt dabei eher noch den Finger in die Wunde, dass der Klotz unverhältnismäßig und überdimensioniert ist.

von BastiWilke am 24.05.2013, 10:52 Uhr

Die Aussage, daß die letzten Preiserhöhungen nur "Kleinkram" gewesen wären stimmt absolut nicht. allein schon die Wegnahme der Rückfahrt hat den Fahrpreis verdoppelt, ebenso die Verkürzung der Fahrzeit von 90 auf 60 Minuten nochmals um über dreißig Prozent. Die Planung und Ausführung von Neustrecken und Streckenverlängerungen, deren Notwendigkeit gar nicht mehr bestehen, sollte ebenfalls überdacht werden. Es wird an den falschen Stellen von der Stadt gespart und die daraus resultierenden Mehrkosten werden auf den Bürger abgewälzt.

von MHeyer am 24.05.2013, 09:54 Uhr

Es wird so geredet das es passt! Kein einziges Ratsmitglied hat den Schriftverkehr zwischen der Kommunalaufsicht und dem Verbandsgemeindebürgermeister Stöhr bisher zu sehen bekommen! Es wurden lediglich ein paar Bemerkungen dazu in der letzten Verbandsversammlung dazu gemacht! Erstaunlich ist aber, dass die Kommunalaufsicht hier eine andere Auffassung hat und sie der Meinung ist, dass hier ein Beamter die Vertretung als stellv. Bürgermeister übernehmen sollte. Nun widerspricht der Bürgermeister und alles ist gut oder wie soll man das hier deuten! Auch der Egelner Bürgermeister hat den Schriftverkehr angesprochen und auch er möchte diesen gern sehen. Nun muss man sich auch fragen, wozu haben wir eine Kommunalaufsicht, wenn hier doch jeder machen kann was er will!Die Begründung des Bürgermeisters, dass der stellv. Bürgermeister keine hoheitlichen Aufgaben wahrzunehmen hat ist mehr als an den Haaren herbei gezogen, den was passiert wenn er ernstlich was keiner hoffen will erkrankt, wer übernimmt dann die hoheitlichen Aufgaben, der Hausmeister? Hier wurde eine klare rechtliche Auskunft verlangt , dies hätte man im Vorfeld schon erledigen können , das hat man nicht gemacht im Gegenteil man hat die Abgeordneten öffentlich belogen und aus diesem Grund wollen wir auch den Schriftverkehr sehen und die rechtliche Genehmigung der Kommunalaufsicht, nicht das es im Nachhinein wieder heißt, das war nicht rechtens wir hatten es so beschrieben. Biermann Verbandsgemeinderat der Egelner Mulde

von biermann am 24.05.2013, 07:23 Uhr

Das Gerschätsgebaren des MVB spricht doch Bände, schlechter Service, unfreundliches Personal,unfreundlicher Telefon Support und dann noch 20 % erhöhung für Abos,man findet immer ausreden für mehr Geld, soll doch mal die MVB Spitze 20 % Ihrer Gehälter abgeben ...Die erhöhung trifft besonmders dioe ARMEN

von rigoletto.2012 am 23.05.2013, 16:56 Uhr

Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. € erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.

von HUSpannaus am 23.05.2013, 16:34 Uhr

@ HeidemarieMund: Ob homosexuelle Paare biologische Eltern sein können, spielt überhaupt keine Rolle für die Diskussion. Es würde nach der Legalisierung der Homo-Ehe nicht auf einmal aus dem Nichts mehr Homosexuelle geben. D.h. auch, dass danach noch genauso viele Kinder geboren werden, wie jetzt auch. So where's the problem?

von Senseless am 23.05.2013, 13:33 Uhr

Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!

von HeidemarieMund am 22.05.2013, 20:35 Uhr

@Heidemarie: Ehegatten dürfen also nicht zwei Frauen oder zwei Männer sein? Nur weil Sie früher Mutter, Vater, Kind gespielt haben und es nicht anders gezeigt bekommen haben? Ich denke, es gibt durchaus stärkere Familen im Rahmen gleichgeschlechtlicher Beziehungen, als es so manche Frau und ihr Gatte auch nur entfernt sein können. Liebe Heidemarie, liebe Frau v. Beverfoerde, wachen Sie auf und akzeptieren Sie, dass es auch noch eine Dasein außerhalb des Tellerrandes gibt. Ihre ewig gestrigen Ansichten interessieren keinen mehr, rütteln höchstens mal dazu wach, Ihnen auf diesem Weg Ihre Engstirnigkeit aufzuzeigen. Mühselig ist das ...

von schuem am 22.05.2013, 20:00 Uhr

Diese ganze Problematik hat ihren Ursprung ja darin, dass die Heraufsetzung der Mindestschülerzahlen durch das Land die Schullandschaft gravierend verändert. leid tragend sind die ländlichen Regionen. Dagegen richtet sich die folgende Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/sachsen-anhalt-stoppt-grundschul-schliessungen-foerdert-landschulen

von walter52 am 22.05.2013, 19:03 Uhr

Frau von Beverfoerde hat NATÜRLICH recht, denn was haben wir als Kinder gespielt? Vater, Mutter, Kind. "Familie" wird im Deutschen Wörterbuch von Naumann und Göbel beschrieben als: "Lebensgemeinschaft von Ehegatten und Kindern". Nicht ohne Grund hat das Adjektiv "familiär" den gleichen Wortstamm und bedeutet:" vertraut, vertraulich, heimisch". Familien sind die kleinsten Zellen der Gesellschaft. Starke Familien bilden die Grundlage jeder stabilen Gesellschaft; unsere Kinder brauchen sie für ein gesundes Wachstum. Dass unsere Gesellschaft immer mehr verfällt, liegt vor allem in der Zerstörung von Familie. Frau von Beverfoerde hat den Mut und die Einsicht sich für die Stärkung unserer Familien einzusetzen. Manchmal frage ich mich, ob es noch Menschen im Land gibt, die normal denken können. Ich bin froh, dass es einige gibt und dass sie sich den Mund nicht verbieten lassen. Eigentlich müsste so jemand wie sie Familienministerin sein, denn Politiker sollten Vorbildwirkung haben.

von HeidemarieMund am 22.05.2013, 17:35 Uhr

Es wird sich mir wohl nie erschließen, wie "Politiker" ernst genommen werden wollen vom dummen Wählervolk, wenn sie doch alles dazu tun, daß man die Nase über sie rümpft. Sie mögen es ja gar nicht, wenn man sagt, sie hätten keine Moral, weswegen sie ja "Politiker" seien. Aber wie soll man es denn nennen ? Schlimme Kindheit ? Wie auch immer: Ihre Rente ist sicher !

von klamaburg am 22.05.2013, 10:19 Uhr

Das wäre alles kein Problem, wenn man in dieser Stadt Alternativen hätte. Aber für Autofahrer wurde in MD noch nie sonderlich viel, z. B. durch neue Strassen und Brücken, gemacht. Dagegen wurde zugunsten der Strassenbahn ein Rückbau sondergleichen betrieben. Bereits Mitte der 90er Jahre wurden die Gleise auf der Cracauer Str. saniert. Die Autos fahren dort bis heute auf Kopfsteinpflaster. Dafür wurden in Ostelbien immer mehr Baugebiete erschlossen. Das damit ein stark zunehmender Autoverkehr einhergeht, scheint niemanden zu interessieren. Wichtiger sind ja auch die zu erwartenden Grundsteuern. Sollten nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 nicht mehr neue Baugebiete in Überschwemmungsarealen genehmigt werden?

von ostelbier am 22.05.2013, 09:38 Uhr

Abschaffung der Kultur, Abschaffung der Hochschulen, Abschaffung von Förderungen jeglicher Art, was soll das werden. Was wollen unsere Politiker eigentlich bewirken? Vergraulen Investoren, vergraulen die Jugend und vergraulen Fachlräfte, denen man so hinterher schreit, wir brauchen sie. Ja wofür? Sollen die noch Geld mitbringen, damit sie hier arbeiten dürfen? Der Spruch: Ohne Moos , nichts los", gewinnt gerade an Bedeutung. Das Schlimme ist, unsere Betonköpfe treten irgendwann ab (bei der nächsten Wahl 100%) und hinterlassen ein ödes leeres Land, ohne es zu merken. Kaputtgespart!!!!

von Orchidee55 am 22.05.2013, 07:42 Uhr

Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 20.05.2013, 22:26 Uhr

Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.

von Senseless am 18.05.2013, 18:15 Uhr

Zu der hier von einigen vertretenen Auffassung, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht so gut wie heterosexuelle Paare zur Kindererziehung geeignet sind, hat Corinna in meinem Blog zu einem Post zum gleichen Thema als Kommentar u. a. geschrieben: "Gleichgeschlechtliche Paare – Vorurteile vs. Fakten Gleichgeschlechtlichen Paaren wird oft vorgeworfen schlechte Eltern zu sein, zur Pädophilie zu neigen, zu längerfristigen Partnerschaften unfähig zu sein und einiges andere mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gleichgeschlechtliche Paare sind schlechte Eltern Die Behauptung, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare schlechter in der Schule seien oder zur Kriminalität neigen sind falsch wie zwei Untersuchungen zeigen die in der Februar-Ausgabe 2010 des "Journal of Marriage and Family" beschrieben sind. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten nicht lange John Gottmann, emeritierter Professor der Psychologie der Universität von Washington, hat zusammen mit Kollegen Daten homosexueller Paare über 12 Jahre ausgewertet und stellte fest, dass 20% dieser Partnerschaften scheiterten und somit sogar stabiler sind als die ersten Ehen heterosexueller Partner. Nachzulesen im "Journal of Homosexuality" 2003. Die meisten Pädophlen sind homosexuell In einer Studie von Carole Jenny vom University of Colorado Health Sciences Center aus dem Jahr 1994 wurden 269 Fälle von Kindern untersucht die von Erwachsenen sexuell belästigt wurden. In 82% dieser Fälle war der mutmaßliche Täter der heterosexuelle Partner eines engen Verwandten des Kindes, und nur in 2 dieser 269 war der Täter schwul oder lesbisch." Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 18.05.2013, 14:37 Uhr

Wie Frau Beverfoerde geht es bei uns in Franken vielen. Die C-Parteien wollen jedem gefallen und werden so für viele ernste Christen unwählbar. Wer nicht nach dem Glauben fragt, dem kann nur ans Herz gelegt werden, dass sowohl das Griechische als das Römische Reich geschichtlich in einer Zeit der Selbstdisziplin und Strenge begannen und ca. 100 Jahre vor ihrem Abstieg die Homophilie - also die Freundschaft zum sexuellen gleichgeschlechtlichem Umgang gesellschaftsfähig war. Doch aus dieser Zeit berichtet das neue Testament und es verwendet für Homosexuellen oder Pädopilen das gleiche Wort - weshalb wohl? Ich muß wohl annehmen daß es sich um die gleiche Personengruppe handelte.

von 1.stimme am 17.05.2013, 20:07 Uhr

Frau von Beverfoerde kann man nur zustimmen und ihr für ihre konsequente Haltung Respekt zollen! Wer so naiv ist zu glauben, die Einführung der "Homo-Ehe" werde keinen Einfluss auf die traditionelle Ehe haben, sollte sich einmal anhören, was Homosexuellen-Aktivisten wie die Russlandkorrespondentin von U.S. News & World Report, Masha Gessen, ganz offen sagen: Die "Homo-Ehe" sei eine Lüge, um die Ehe zu zerstören, so konnte man neulich in einem Radiointerview von ihr hören. Boris Dittrich, ehemaliger holländischer Abgeordneter und Leiter der Interessenvertretung des Lesbian Gay Bisexual & Transsexual Rights Program der Organisation Human Rights Watch, sagte vor kurzem in einem Interview, dass man nach der Einführung der "Homo-Ehe" in den Niederlanden dort jetzt über die Mehrehe diskutiere. Es werde allerdings noch einige Jahre dauern, bis die Öffentlichkeit für "den Anfang von etwas völlig Neuem" bereit sei, so Dittrich. Die eingetragene Lebenspartnerschaft sei nur der erste Schritt eines größeren Plans gewesen. Die Medien gaukeln uns die "Schöne Neue Welt" der Regenbogenfamilien vor, während im Hintergrund an einer Umgestaltung der Gesellschaft gearbeitet wird, bei der uns noch Hören und Sehen vergehen wird. Die "Homo-Ehe" ist erst der Anfang, die Abschaffung des Inzucht-Verbots und die Einführung der polyamourösen Mehr-Ehe werden folgen. Wenn die Gesellschaft dann soweit ist, wird man sich an die Legalisierung der Pädophilie wagen, wie es MdB Volker Beck ja vor Jahren bereits forderte. Das kann man heute alles nachlesen, wenn man bereit ist, hinter die Kulissen zu schauen und die Dinge konsequent zu Ende zu denken.

von MaschenkaSandring am 17.05.2013, 09:21 Uhr

Bullerjahn und Hasselhoff wollen Gegenvorschläge? Wie wäre es denn, wenn alle Beamten alle Abgaben nach ihren Bezügen berechnt, genau alle anderen auch , einzahlen? Die Pensionsberechtigung erst ab 67 und nach allgemein üblichen Schema berechnet. Diäten werden halbiert. Das gäbe ein Geschrei, aber gaaaanz viel Geld.

von Orchidee55 am 17.05.2013, 07:47 Uhr

Heute ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Dass es hier den Anlass gibt, über die Gleichstellung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Ehe zu überhaupt zu berichten, einige Kommentare und die Bewertung der Kommentare zeigen mir, dass dieser Gedenktag seine Berechtigung hat. Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 17.05.2013, 00:21 Uhr

Die Enteignung liegt 200 Jahre zurück. Man sollte meinen, dass diese Entschädigungszahlung nun schon längst ihren Zweck erfüllt hat und eine Abschaffung längst überfällig ist. Der Vatikan ist einer der, wenn nicht der reichste Staat der Welt. Die Behauptung, die Kirche sei auf die Staatsleistungen angewiesen, kann deshalb nicht geltend gelassen werden. Auch führt die Kirche weit weniger finanzielle Mittel in "ihre" Einrichtungen ein, als weitestgehend vermutet wird. Bei den meisten Kindergarten sind es nach anderen Zahlen um die 5 % und bei Krankenhäusern zahlt die Kirche überhaupt nichts dazu - schockierend, dass sich diese Krankenhäuser dennoch katholisch nennen. Nein, es ist richtig, dass über die Kürzung nachgedacht wird. Eine komplette Streichung wäre sinnvoller. Von einer kirchenfeindlichen Stimmung zu sprechen dient, ebenso wie das Rausholen der Nazikeule, lediglich dem Mundtot machen und ist der einfachste, aber auch hinterhältigste Weg, eine Diskussion zu beenden oder abzuwenden. Die Kirche erhält hier Staatsleistungen, die weit über das eigentliche Maß hinausgehen und hat in Deutschland noch immer Privilegien, die sie vor dem Grundgesetzt eigentlich nicht haben dürfte.

von Senseless am 16.05.2013, 16:45 Uhr

Falsch! Der Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung - und zur Selbstbestimmung zählt auch das Recht, Kinder zu zeugen. Wie kann man eigentlich davon reden, ein Kind in die "Existenz zu zwingen"? Wie bitte soll das gehen? Wir reden hier nicht über den "Besitz" eines anderen Menschen bzw. eines Kindes - sondern über das Recht, "ein Kind zu haben". Wenn jemand nicht das Recht zu etwas hat, muss es verboten sein - was im Bezug auf Homosexualität nicht der Fall ist und auch hoffentlich nie der Fall sein wird. Dann möchte ich darum bitten, nicht alle Menschen über einen Kamm zu scheren. Denn genau das haben Sie in ihrem Kommentar leider getan. Homosexuelle sind nicht automatisch für eine Öffnung der Ehe für Partnerschaften zwischen mehr als zwei Menschen. Soviel Unterscheidungsvermögen sollte bitte aufgebracht werden. Wann haben wir meiner Meinung nach das Recht, das Kinderkriegen zu hinterfragen? Ganz klar ausschließlich bei Menschen, die eine direkte potentielle Schädigung für ein Kind darstellen, beispielsweise Pädophilie auslebende Menschen. Doch inwieweit trifft eine automatische Schädigung eines Kinden auf eine Partnerschaft mit mehr als zwei Partnern ein? Ich erkenne jedenfalls keine, vielleicht können Sie das ja einmal genauer beschreiben. Eines noch: Warum die Ehe im klassischen Sinn nicht abschaffen? Nur, weil Sie andere Arten von Partnerschaften ablehnen und Mann und Frau zur "natürlichen Ordnung" zählen. Demnach müssen sich dieser Meinung alle Menschen anschließen, ansonsten haben Sie kein Recht auf die Ehe? Ich komme einfach nicht drum herum, dies als Diskriminierung aufzufassen.

von Senseless am 16.05.2013, 15:57 Uhr

Was ist den die Ehe? Erst einmal ein Versprechen, das mit der Hochzeit vertraglich besiegelt wird. Wer diesen Vertrag eingehen kann und dessen Inhalt bestimmt der Gesetzgeber und gesellschaftliche Normen. Das heißt, dass es nicht schon deshalb keine gleichgeschlechtliche Ehe geben kann, weil das so war oder ist. WIKIPEDIA definiert: "Die Ehe (althochdeutsch für etwa Ewigkeit, Recht, Gesetz; rechtssprachlich-historisch Konnubium) ist eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehren begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen." Das hat nichts mit Reproduktionsfähigkeit zu tun und was hat das mit "egoistisch zu sein" zu tun. Das ist einfach ein Recht! Und das Kindeswohl hängt garantiert nicht vom Geschlecht der Eltern ab. Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 16.05.2013, 15:56 Uhr

Familienschutz? Ja bitte – Ungerechtigkeit? Nein danke! Frau Beverfoerde setzt sich auf der einen Seite zu Recht gegen das von der Politik etablierte Leitbild der Doppelverdiener-Eltern zur Wehr, die ihre Kinder "für den Arbeitsmarkt" in die Krippe schicken. Sie tut dies, weil sie weiß, was es heißt, wenn ein Lebensentwurf als nicht einem Leitbild entsprechend diskreditiert wird; in diesem Fall die Hausfrau als "vorgestrig" verunglimpft wird. Auf der anderen Seite sucht Frau Beverfoerde aber selbst ein Leitbild durchzudrücken und die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als "nicht naturgemäß" zu diffamieren und von dem Institut der Ehe auszugrenzen, das all denjenigen Partnerschaften offensteht, die die Quote Mann/Frau erfüllen; unabhängig davon, ob sie "für den Staat" Kinder bekommen oder nicht. Wozu dieser Kulturkampf, Frau Beverfoerde? Geht es Ihnen um Familienförderung, dann darf diese bei immer mehr kinderlosen Ehen und unehelichen Kindern nicht auf die Ehe verengt werden. Geht es Ihnen um die "heilige Ehe", finde ich es vor allem für ungewollt kinderlose Paare anmaßend, die partnerschaftliche Beziehung zwischen Mann und Frau auf die "Produktion von Humankapital" für den Staat zu reduzieren und das Kinderkriegen zum Gebot für eine vollwertige Ehe zu machen. Kinder sind kein Gebot, sondern ein Geschenk Gottes! Geht es Ihnen um den Fortbestand der Gesellschaft, so lässt sich dieser nicht durch eine Benachteiligung anderer Lebensentwürfe sichern. Durch eine Gleichberechtigung von Partnerschaften wird keine Ehe weniger geschlossen und kein Kind weniger geboren. Menschen leben schließlich nicht für Leitbilder. Oder wird sich ein Paar gegen Kinder entscheiden, weil homosexuelle Paare gleichbehandelt werden? Geht es Ihnen um Verlässlichkeit, seien Sie es selbst: In Maybrit Illners Talk-Runde "Zwei Männer und ein Baby - Gleiches Recht für Homo-Ehen?" im letzten Jahr haben Sie noch gesagt, dass Sie wegen der Diskussion um die Homo-Ehe nicht aus der CDU austreten werden ("Das würde vllt. dem einen oder anderen gefallen, aber ich trete nicht aus der CDU aus.") Liebe Frau Beverfoerde, bleiben Sie in der CDU, die als Volkspartei nicht für Leitbilder eintreten sollte, sondern für alle Teile des Volkes.

von MichaelM am 16.05.2013, 15:51 Uhr

"Ich habe Grundwerte - und die ändere ich nicht, nur weil der Meinungstrend in der Gesellschaft gerade umschwenkt." Eine ganz gefährliche Einstellung, entspricht sie doch nicht der Auffassung einer Demokratie. Die Politik hat die Aufgabe, dass Volk zu vertreten und muss sich nach den Bedürfnissen der Bevölkerung richten. Das sie eigene Werte hat, welche sie nicht ändern möchte, ist ansich nicht zu beanstanden. Aufgrund der eigenen Überzeugungen jedoch über die Bevölkerung und speziell über Minderheiten fremdzubestimmen, ist gefärhlich und inakzeptabel. Desweiteren: Die Gesellschaft ist und war schon immer im Wandel. Ansichten kommen und gehen, moralische Maßstäbe verändern sich, es gibt eben keine überzeitliche moralische Instanz, die unabänderlich sei. Wenn sich Gesellschaften und der Zeitgeist nicht änderten , so hätten wir heute noch immer die Sklavenarbeit und die Todesstrafe. Der nächte Punkt: "Weil dies der Natur des Menschen entspricht. Jeder von uns hat einen Vater und eine Mutter. In dieser Ordnung hat Gott uns geschaffen." Auch das entspricht nicht der Wahrheit. Vielleicht ist sich die Dame nicht bewusst, dass Homosexualität sehr wohl natürlich ist, kommt sie doch schließlich sogar im Tierreich vor. Hier gibt es nicht nur verschiedene Fortpflanzungsmethoden, sondern auch unter den Vertretern der sexuellen Fortpflanzung homosexuelle Tiere. Von unnatürlich kann insofern wahrlich keine Rede sein. Dritter Punkt: Es ist langsam nicht mehr erträglich, wie oft mit dem Argument um sich geworfen wird, die Homo-Ehe führe zu einem Rückgang der Geburten. Man kann dem nicht stark genug widersprechen. So scheinen einige Menschen tatsächlich zu glauben, sollte die Homoehe legalisiert werden, würden auf einmal hetero-lebende Menschen in eine homosexuelle Partnerschaft kommen. Beinahe so, als richte sich die sexuelle Orientierung nach den besten steuerlichen Vorteilen. Ja, das klingt bereits nach einem Hauch von Satire. Es ist doch so: Wenn die Homo-Ehe legalisiert würde, hätten wir nicht auf einmal mehr homosexuelle Menschen als zuvor - ist es doch letztlich eine Neigung, die nicht willentlich beeinflussbar ist. Vierter und letzter Punkt: "In Ehen ist die Chance am größten, dass Kinder in stabilen Verhältnissen aufwachsen." Das vernünftigste Argument bisher, doch auch dieses ist kein Grund für ein Verbote der Homo-Ehe. Wenn wir das Recht (!) auf Kinder daran festmachen, wie groß die Chancen sind, dass die Familienverhältnisse stabil sind und auch bleiben, so könnten und müssten wir nicht nur die Homo-Ehe ablehnen, sondern auch das Kinderkriegen extrem einkommensschwacher Familien verbieten. Ebenso könnten wir Behinderten jeglicher Art das Zeugen von Kindern verbieten. Wir dürfen nicht willkürlich entscheiden, wer Kinder bekommen darf und wer nicht. Es ist schließlich das Geburtsrecht eines jeden Menschen. Nun könnte man argumentieren, dass Homosexuelle kein Kind miteinander zeugen können. Sicherlich richtig - doch wodurch unterscheidet sich ein Adoptivkind von einem leiblichen Kind. Können Eltern, auch homosexuelle Eltern, ihr Kind nicht lieben, wenn es nicht ihr eigenes ist? Können sie nicht für es sorgen? Diese Fragen müssen, denke ich, nicht beantwortet werden. Es scheint mir, als lehnten Gegner der Homo-Ehe diese aus dem einfachen Grund ab, nicht akzeptieren zu können, dass es auch glücklich und integere homosexuelle Partnerschaften geben kann und das eben nicht alle so leben müssen, wie sie sich eine Familie vorstellen. Der andere Grund mag das vordergründige Schützen des Nachwuchses sein - jedoch, wie ich dargelegt habe, argumentativ nicht geltend. Ein Ablehnen der Homo-Ehe ist in diesem Sinn nicht vertretbar. Die Gesellschaft wandelt sich, der Zeitgeist wandelt sich, und die Politik muss dem gerecht werden - sie darf sich dem nicht verschließen. Sie ist noch immer eine Volksvertretung, und das bedeutet noch immer eine Vertretung der Minderheiten.

von Senseless am 16.05.2013, 15:44 Uhr

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