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Neueste Leserkommentare


ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.

von FelixStaratschek am 19.05.2013, 12:47 Uhr

Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.

von Senseless am 18.05.2013, 18:15 Uhr

Zu der hier von einigen vertretenen Auffassung, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht so gut wie heterosexuelle Paare zur Kindererziehung geeignet sind, hat Corinna in meinem Blog zu einem Post zum gleichen Thema als Kommentar u. a. geschrieben: "Gleichgeschlechtliche Paare – Vorurteile vs. Fakten Gleichgeschlechtlichen Paaren wird oft vorgeworfen schlechte Eltern zu sein, zur Pädophilie zu neigen, zu längerfristigen Partnerschaften unfähig zu sein und einiges andere mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gleichgeschlechtliche Paare sind schlechte Eltern Die Behauptung, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare schlechter in der Schule seien oder zur Kriminalität neigen sind falsch wie zwei Untersuchungen zeigen die in der Februar-Ausgabe 2010 des "Journal of Marriage and Family" beschrieben sind. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten nicht lange John Gottmann, emeritierter Professor der Psychologie der Universität von Washington, hat zusammen mit Kollegen Daten homosexueller Paare über 12 Jahre ausgewertet und stellte fest, dass 20% dieser Partnerschaften scheiterten und somit sogar stabiler sind als die ersten Ehen heterosexueller Partner. Nachzulesen im "Journal of Homosexuality" 2003. Die meisten Pädophlen sind homosexuell In einer Studie von Carole Jenny vom University of Colorado Health Sciences Center aus dem Jahr 1994 wurden 269 Fälle von Kindern untersucht die von Erwachsenen sexuell belästigt wurden. In 82% dieser Fälle war der mutmaßliche Täter der heterosexuelle Partner eines engen Verwandten des Kindes, und nur in 2 dieser 269 war der Täter schwul oder lesbisch." Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 18.05.2013, 14:37 Uhr

Wie Frau Beverfoerde geht es bei uns in Franken vielen. Die C-Parteien wollen jedem gefallen und werden so für viele ernste Christen unwählbar. Wer nicht nach dem Glauben fragt, dem kann nur ans Herz gelegt werden, dass sowohl das Griechische als das Römische Reich geschichtlich in einer Zeit der Selbstdisziplin und Strenge begannen und ca. 100 Jahre vor ihrem Abstieg die Homophilie - also die Freundschaft zum sexuellen gleichgeschlechtlichem Umgang gesellschaftsfähig war. Doch aus dieser Zeit berichtet das neue Testament und es verwendet für Homosexuellen oder Pädopilen das gleiche Wort - weshalb wohl? Ich muß wohl annehmen daß es sich um die gleiche Personengruppe handelte.

von 1.stimme am 17.05.2013, 20:07 Uhr

Frau von Beverfoerde kann man nur zustimmen und ihr für ihre konsequente Haltung Respekt zollen! Wer so naiv ist zu glauben, die Einführung der "Homo-Ehe" werde keinen Einfluss auf die traditionelle Ehe haben, sollte sich einmal anhören, was Homosexuellen-Aktivisten wie die Russlandkorrespondentin von U.S. News & World Report, Masha Gessen, ganz offen sagen: Die "Homo-Ehe" sei eine Lüge, um die Ehe zu zerstören, so konnte man neulich in einem Radiointerview von ihr hören. Boris Dittrich, ehemaliger holländischer Abgeordneter und Leiter der Interessenvertretung des Lesbian Gay Bisexual & Transsexual Rights Program der Organisation Human Rights Watch, sagte vor kurzem in einem Interview, dass man nach der Einführung der "Homo-Ehe" in den Niederlanden dort jetzt über die Mehrehe diskutiere. Es werde allerdings noch einige Jahre dauern, bis die Öffentlichkeit für "den Anfang von etwas völlig Neuem" bereit sei, so Dittrich. Die eingetragene Lebenspartnerschaft sei nur der erste Schritt eines größeren Plans gewesen. Die Medien gaukeln uns die "Schöne Neue Welt" der Regenbogenfamilien vor, während im Hintergrund an einer Umgestaltung der Gesellschaft gearbeitet wird, bei der uns noch Hören und Sehen vergehen wird. Die "Homo-Ehe" ist erst der Anfang, die Abschaffung des Inzucht-Verbots und die Einführung der polyamourösen Mehr-Ehe werden folgen. Wenn die Gesellschaft dann soweit ist, wird man sich an die Legalisierung der Pädophilie wagen, wie es MdB Volker Beck ja vor Jahren bereits forderte. Das kann man heute alles nachlesen, wenn man bereit ist, hinter die Kulissen zu schauen und die Dinge konsequent zu Ende zu denken.

von MaschenkaSandring am 17.05.2013, 09:21 Uhr

Bullerjahn und Hasselhoff wollen Gegenvorschläge? Wie wäre es denn, wenn alle Beamten alle Abgaben nach ihren Bezügen berechnt, genau alle anderen auch , einzahlen? Die Pensionsberechtigung erst ab 67 und nach allgemein üblichen Schema berechnet. Diäten werden halbiert. Das gäbe ein Geschrei, aber gaaaanz viel Geld.

von Orchidee55 am 17.05.2013, 07:47 Uhr

Heute ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Dass es hier den Anlass gibt, über die Gleichstellung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Ehe zu überhaupt zu berichten, einige Kommentare und die Bewertung der Kommentare zeigen mir, dass dieser Gedenktag seine Berechtigung hat. Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 17.05.2013, 00:21 Uhr

Krankenhaus wird zum Spekulationsobjekt. Jetzt geht es mit den Löhnen weiter bergab,weiterer Stellenabbau ist vorprogrammiert. Das Vertrauen der Krankenhausinsassen in eine,vor allem auf ihr Wohl bedachte Behandlung,weiter erschüttert. Spekulativer Aktionismus verschlechtert die Bedingungen der Mitarbeiter und Patienten immer aufs Neue.Spätestens jetzt sind unsere Politiker im Kreistag gefordert,die ureigenen Interessen der in der Region ansässigen Bürger zu vertreten. An diesem Punkt sollte ein unmissverständliches Zeichen durch den Kreistag gesetzt werden,jetzt kann die Politik beweisen,dass es nicht nur um Stimmenfang geht. Ich werde in diesem Jahr 60 Jahre alt und kann auf eine würdevolle und hochqualifizierte medizinische Betreuung zurückblicken. Bei der Vorstellung,dass zukünftig die Interessen von Aktionären in "UNSEREM" Krankenhaus die entscheidende Rolle spielen, können mir zukünftige Generationen nur Leid tun. Für die heute jungen Bürger kann ich nur hoffen,dass die von uns gewählten Politiker ihrer Verantwortung hinsichtlich des Allgemeinwohls gerecht werden. Auf diese Entwicklung kann ich als Bürger leider nur mit meiner Wahlentscheidung Einfluss nehmen. Wolfgang Schneider aus Ivenrode

von wolfgang53 am 16.05.2013, 18:46 Uhr

Die Enteignung liegt 200 Jahre zurück. Man sollte meinen, dass diese Entschädigungszahlung nun schon längst ihren Zweck erfüllt hat und eine Abschaffung längst überfällig ist. Der Vatikan ist einer der, wenn nicht der reichste Staat der Welt. Die Behauptung, die Kirche sei auf die Staatsleistungen angewiesen, kann deshalb nicht geltend gelassen werden. Auch führt die Kirche weit weniger finanzielle Mittel in "ihre" Einrichtungen ein, als weitestgehend vermutet wird. Bei den meisten Kindergarten sind es nach anderen Zahlen um die 5 % und bei Krankenhäusern zahlt die Kirche überhaupt nichts dazu - schockierend, dass sich diese Krankenhäuser dennoch katholisch nennen. Nein, es ist richtig, dass über die Kürzung nachgedacht wird. Eine komplette Streichung wäre sinnvoller. Von einer kirchenfeindlichen Stimmung zu sprechen dient, ebenso wie das Rausholen der Nazikeule, lediglich dem Mundtot machen und ist der einfachste, aber auch hinterhältigste Weg, eine Diskussion zu beenden oder abzuwenden. Die Kirche erhält hier Staatsleistungen, die weit über das eigentliche Maß hinausgehen und hat in Deutschland noch immer Privilegien, die sie vor dem Grundgesetzt eigentlich nicht haben dürfte.

von Senseless am 16.05.2013, 16:45 Uhr

Falsch! Der Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung - und zur Selbstbestimmung zählt auch das Recht, Kinder zu zeugen. Wie kann man eigentlich davon reden, ein Kind in die "Existenz zu zwingen"? Wie bitte soll das gehen? Wir reden hier nicht über den "Besitz" eines anderen Menschen bzw. eines Kindes - sondern über das Recht, "ein Kind zu haben". Wenn jemand nicht das Recht zu etwas hat, muss es verboten sein - was im Bezug auf Homosexualität nicht der Fall ist und auch hoffentlich nie der Fall sein wird. Dann möchte ich darum bitten, nicht alle Menschen über einen Kamm zu scheren. Denn genau das haben Sie in ihrem Kommentar leider getan. Homosexuelle sind nicht automatisch für eine Öffnung der Ehe für Partnerschaften zwischen mehr als zwei Menschen. Soviel Unterscheidungsvermögen sollte bitte aufgebracht werden. Wann haben wir meiner Meinung nach das Recht, das Kinderkriegen zu hinterfragen? Ganz klar ausschließlich bei Menschen, die eine direkte potentielle Schädigung für ein Kind darstellen, beispielsweise Pädophilie auslebende Menschen. Doch inwieweit trifft eine automatische Schädigung eines Kinden auf eine Partnerschaft mit mehr als zwei Partnern ein? Ich erkenne jedenfalls keine, vielleicht können Sie das ja einmal genauer beschreiben. Eines noch: Warum die Ehe im klassischen Sinn nicht abschaffen? Nur, weil Sie andere Arten von Partnerschaften ablehnen und Mann und Frau zur "natürlichen Ordnung" zählen. Demnach müssen sich dieser Meinung alle Menschen anschließen, ansonsten haben Sie kein Recht auf die Ehe? Ich komme einfach nicht drum herum, dies als Diskriminierung aufzufassen.

von Senseless am 16.05.2013, 15:57 Uhr

Was ist den die Ehe? Erst einmal ein Versprechen, das mit der Hochzeit vertraglich besiegelt wird. Wer diesen Vertrag eingehen kann und dessen Inhalt bestimmt der Gesetzgeber und gesellschaftliche Normen. Das heißt, dass es nicht schon deshalb keine gleichgeschlechtliche Ehe geben kann, weil das so war oder ist. WIKIPEDIA definiert: "Die Ehe (althochdeutsch für etwa Ewigkeit, Recht, Gesetz; rechtssprachlich-historisch Konnubium) ist eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehren begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen." Das hat nichts mit Reproduktionsfähigkeit zu tun und was hat das mit "egoistisch zu sein" zu tun. Das ist einfach ein Recht! Und das Kindeswohl hängt garantiert nicht vom Geschlecht der Eltern ab. Andrea Süßenguth

von Andrea54 am 16.05.2013, 15:56 Uhr

Familienschutz? Ja bitte – Ungerechtigkeit? Nein danke! Frau Beverfoerde setzt sich auf der einen Seite zu Recht gegen das von der Politik etablierte Leitbild der Doppelverdiener-Eltern zur Wehr, die ihre Kinder "für den Arbeitsmarkt" in die Krippe schicken. Sie tut dies, weil sie weiß, was es heißt, wenn ein Lebensentwurf als nicht einem Leitbild entsprechend diskreditiert wird; in diesem Fall die Hausfrau als "vorgestrig" verunglimpft wird. Auf der anderen Seite sucht Frau Beverfoerde aber selbst ein Leitbild durchzudrücken und die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als "nicht naturgemäß" zu diffamieren und von dem Institut der Ehe auszugrenzen, das all denjenigen Partnerschaften offensteht, die die Quote Mann/Frau erfüllen; unabhängig davon, ob sie "für den Staat" Kinder bekommen oder nicht. Wozu dieser Kulturkampf, Frau Beverfoerde? Geht es Ihnen um Familienförderung, dann darf diese bei immer mehr kinderlosen Ehen und unehelichen Kindern nicht auf die Ehe verengt werden. Geht es Ihnen um die "heilige Ehe", finde ich es vor allem für ungewollt kinderlose Paare anmaßend, die partnerschaftliche Beziehung zwischen Mann und Frau auf die "Produktion von Humankapital" für den Staat zu reduzieren und das Kinderkriegen zum Gebot für eine vollwertige Ehe zu machen. Kinder sind kein Gebot, sondern ein Geschenk Gottes! Geht es Ihnen um den Fortbestand der Gesellschaft, so lässt sich dieser nicht durch eine Benachteiligung anderer Lebensentwürfe sichern. Durch eine Gleichberechtigung von Partnerschaften wird keine Ehe weniger geschlossen und kein Kind weniger geboren. Menschen leben schließlich nicht für Leitbilder. Oder wird sich ein Paar gegen Kinder entscheiden, weil homosexuelle Paare gleichbehandelt werden? Geht es Ihnen um Verlässlichkeit, seien Sie es selbst: In Maybrit Illners Talk-Runde "Zwei Männer und ein Baby - Gleiches Recht für Homo-Ehen?" im letzten Jahr haben Sie noch gesagt, dass Sie wegen der Diskussion um die Homo-Ehe nicht aus der CDU austreten werden ("Das würde vllt. dem einen oder anderen gefallen, aber ich trete nicht aus der CDU aus.") Liebe Frau Beverfoerde, bleiben Sie in der CDU, die als Volkspartei nicht für Leitbilder eintreten sollte, sondern für alle Teile des Volkes.

von MichaelM am 16.05.2013, 15:51 Uhr

"Ich habe Grundwerte - und die ändere ich nicht, nur weil der Meinungstrend in der Gesellschaft gerade umschwenkt." Eine ganz gefährliche Einstellung, entspricht sie doch nicht der Auffassung einer Demokratie. Die Politik hat die Aufgabe, dass Volk zu vertreten und muss sich nach den Bedürfnissen der Bevölkerung richten. Das sie eigene Werte hat, welche sie nicht ändern möchte, ist ansich nicht zu beanstanden. Aufgrund der eigenen Überzeugungen jedoch über die Bevölkerung und speziell über Minderheiten fremdzubestimmen, ist gefärhlich und inakzeptabel. Desweiteren: Die Gesellschaft ist und war schon immer im Wandel. Ansichten kommen und gehen, moralische Maßstäbe verändern sich, es gibt eben keine überzeitliche moralische Instanz, die unabänderlich sei. Wenn sich Gesellschaften und der Zeitgeist nicht änderten , so hätten wir heute noch immer die Sklavenarbeit und die Todesstrafe. Der nächte Punkt: "Weil dies der Natur des Menschen entspricht. Jeder von uns hat einen Vater und eine Mutter. In dieser Ordnung hat Gott uns geschaffen." Auch das entspricht nicht der Wahrheit. Vielleicht ist sich die Dame nicht bewusst, dass Homosexualität sehr wohl natürlich ist, kommt sie doch schließlich sogar im Tierreich vor. Hier gibt es nicht nur verschiedene Fortpflanzungsmethoden, sondern auch unter den Vertretern der sexuellen Fortpflanzung homosexuelle Tiere. Von unnatürlich kann insofern wahrlich keine Rede sein. Dritter Punkt: Es ist langsam nicht mehr erträglich, wie oft mit dem Argument um sich geworfen wird, die Homo-Ehe führe zu einem Rückgang der Geburten. Man kann dem nicht stark genug widersprechen. So scheinen einige Menschen tatsächlich zu glauben, sollte die Homoehe legalisiert werden, würden auf einmal hetero-lebende Menschen in eine homosexuelle Partnerschaft kommen. Beinahe so, als richte sich die sexuelle Orientierung nach den besten steuerlichen Vorteilen. Ja, das klingt bereits nach einem Hauch von Satire. Es ist doch so: Wenn die Homo-Ehe legalisiert würde, hätten wir nicht auf einmal mehr homosexuelle Menschen als zuvor - ist es doch letztlich eine Neigung, die nicht willentlich beeinflussbar ist. Vierter und letzter Punkt: "In Ehen ist die Chance am größten, dass Kinder in stabilen Verhältnissen aufwachsen." Das vernünftigste Argument bisher, doch auch dieses ist kein Grund für ein Verbote der Homo-Ehe. Wenn wir das Recht (!) auf Kinder daran festmachen, wie groß die Chancen sind, dass die Familienverhältnisse stabil sind und auch bleiben, so könnten und müssten wir nicht nur die Homo-Ehe ablehnen, sondern auch das Kinderkriegen extrem einkommensschwacher Familien verbieten. Ebenso könnten wir Behinderten jeglicher Art das Zeugen von Kindern verbieten. Wir dürfen nicht willkürlich entscheiden, wer Kinder bekommen darf und wer nicht. Es ist schließlich das Geburtsrecht eines jeden Menschen. Nun könnte man argumentieren, dass Homosexuelle kein Kind miteinander zeugen können. Sicherlich richtig - doch wodurch unterscheidet sich ein Adoptivkind von einem leiblichen Kind. Können Eltern, auch homosexuelle Eltern, ihr Kind nicht lieben, wenn es nicht ihr eigenes ist? Können sie nicht für es sorgen? Diese Fragen müssen, denke ich, nicht beantwortet werden. Es scheint mir, als lehnten Gegner der Homo-Ehe diese aus dem einfachen Grund ab, nicht akzeptieren zu können, dass es auch glücklich und integere homosexuelle Partnerschaften geben kann und das eben nicht alle so leben müssen, wie sie sich eine Familie vorstellen. Der andere Grund mag das vordergründige Schützen des Nachwuchses sein - jedoch, wie ich dargelegt habe, argumentativ nicht geltend. Ein Ablehnen der Homo-Ehe ist in diesem Sinn nicht vertretbar. Die Gesellschaft wandelt sich, der Zeitgeist wandelt sich, und die Politik muss dem gerecht werden - sie darf sich dem nicht verschließen. Sie ist noch immer eine Volksvertretung, und das bedeutet noch immer eine Vertretung der Minderheiten.

von Senseless am 16.05.2013, 15:44 Uhr

Da möchte ich ausdrücklich zustimmen. Die Familie wird auch noch in 2000 Jahren die Keimzelle und der Grundfeiler der Gesellschaft sein. Doch wenn die "Institution" Familie auf vielfältige Weise (nicht nur durch die Homosexuellendebatte) so mit "Füssen getreten" wird wie heute bei uns, wird das Volk als ganzes schaden nehmen. Ich habe Angst davor, dass irgendwann Menschen mit Gewalt wieder "Ordnung" zu schaffen versuchen, wenn so massiv an den Grundpfeilern die für jede Kultur gelten gerüttelt wird. Es darf selbstverständlich nicht sein, dass homosexuelle Menschen verachtet und verfolgt werden wie es früher bei uns war oder in andern Ländern noch ist. Aber das was heute geschieht, dass man genau das Gegenteil tut und auf "Teufel komm raus" alles gleichsetzen will was nicht gleich ist, das ist nicht der richtige Weg. Es ist eben nicht das Gleiche ob Kinder in einer geordneten Familie mit Vater UND Mutter aufwachsen oder nicht. Wenn das Leben Schicksalsschläge bereithält die dies zwangsweise verhindern, sollte das Mitgefühl und die Unterstützung der Mitmenschen dazu dienen dieses Leid zu lindern. Es kann doch aber nicht angehen, dass so ein Zustand per Gesetz verordnet und gleichwertig hingestellt wird.

von Zwikirsch am 16.05.2013, 14:30 Uhr

Wie wäre das schön, wenn die Rente auch mal moderat um 6 % steigen würde.

von Bauzaun am 16.05.2013, 12:29 Uhr

Das Herumwerfen mit Schlagwörtern ersetz keine sachliche Argumentation, möchte ich hierzu anmerken.

von Kurt-Horst am 16.05.2013, 10:11 Uhr

Frau von Beverfoerde hat vollkommen recht! Die Ehe ist die auf Dauer angelegte Verbindung von Mann und Frau, "in guten und in schlechten Tagen". Als solche geht sie dem Staat voraus (und auch dem Christentum). Der Staat anerkennt die Ehe als Basis der Familie, die wiederum die kleinste und solideste Einheit in der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation ist. Als solche ist sie durch den Staat zivilrechtlich untermauert und eingerahmt (nicht geschaffen) worden. Wenn man nun homosexuelle Beziehungen zivil-, steuer- und familienrechtlich mit der Ehe gleichstellt, stellt man auch umgekehrt die Ehe mit homosexuellen Beziehungen gleich. Damit reduziert man die Ehe aus staatlicher Sicht auf eine öffentlich erklärte sexuelle Beziehung (mit oder ohne Verliebtheit ist unerheblich und geht den Staat ohnehin nichts an) mit Steuersparcharakter. Ohne Frage werden dadurch Ehe und Familie massiv geschwächt (und ich vermute hier die eigentliche Absicht der internationalen Eliten, der wir auch Herrn Dr. Schäuble zurechnen dürfen). Denn alles, was die eigentliche Ehe ausmacht, wird man hinfort verschweigen müssen. Dies fordert der "heilige Grundsatz" der Nichtdiskriminierung. Und nun müssen wir von den Kindern reden, die die meisten Deutschen ja nur noch aus dem Fernsehen kennen. Jedes Kind hat das Recht, mit Mutter und Vater aufzuwachsen. Kommt die Homoehe, sind auch das Homoadoptionsrecht, die lesbische Schwangerschaft mit künstl. Befruchtung und die Kinderproduktion mit Leihmüttern für schwule Paare nicht mehr aufzuhalten. Es wird also Kinder geben, denen man (mutwillig!) Mutter oder Vater vorenthält. Diese Knder haben auch keine Herkunft, keinen Stammbaum, keine Großeltern. Sie sind nicht Ergebnis der elterlichen Liebe, sie sind produziert worden. We malt sich das Leid aus, daß diese Menschen erfahren werden?

von Kurt-Horst am 16.05.2013, 09:54 Uhr

Also ich kann den Eindruck nicht bestätigen. Am Dienstag traf ich gegen 16:00 uhr am City Carre auf ein Duo (männlich und weiblich) der Landspolizei, sowie gegen 16:15 Uhr (2x männlich) am Damaschkeplatz.

von Razool800 am 16.05.2013, 09:07 Uhr

Meine volle Hochachtung Frau Wolff! Dieses Interview zeigt einmal mehr was hinter den Kulissen alles abläuft! Unser ehemaliger Ministerpräsident Böhmer trifft den Nagel auf den Kopf, das war nicht die feine englische Art und das ein neuer sofort zur Verfügung stand zeigt einmal mehr, dass dies von langer Hand vorbereitet wurde. Herr Haseloff ist kein Mann für solch einen Job und Herr Bullerjahn schon lange nicht. Herr Haseloff, viel bisher nur durch seine falschen Aussagen (PKZ DDR Zeiten) auf als er behauptete, das die Religion dort vermerkt war. Er sollte sich zurück ziehen und seinen Finanzminister gleich mit nehmen. Wir sind zwar das Land der Frühaufsteher aber auch gleichzeitig das Land für alle abgedankten ehemaligen West Minister und darauf können wir alle gern verzichten. Frau Wolff kommt wieder, das steht fest wie das armen in der Kirche. Ulrich Biermann

von biermann am 16.05.2013, 09:06 Uhr

Frau Beverfoerde hat Recht. Schwule Lebensgemeinschaften sind als Zeichen gelebter Verantwortung zu begrüßen, eine Ehe sind sie nicht. Dazu fehlt die Reproduktionsfähigkeit. Kommen Kinder hinzu, wird Ihnen die Dualität von Mann und Frau vorenthalten. Das ist egoistisch und nicht im Sinne des Kindeswohls.

von hcbrinker am 15.05.2013, 18:06 Uhr

An sich könnte man meinen, der Staat sollte sich am Besten ganz aus Beziehungen heraushalten. Nur: mit der Ehe zwischen einem (1) Mann und einer (1) Frau schützt der Staat genau die Konstellation, die für Kinder, die mit einer gewissen Regelmässigkeit aus heterosexuellen Beziehungen zu entspringen pflegen, niemals auf halbwegs natürlichem Wege aus homosexuellen Beziehungen, am gedeihlichsten ist. Im übrigen steht der besondere Schutz der Ehe im Grundgesetz. Besonderer Schutz heißt auch, daß es eine Unterscheidung gibt zwischen einer Ehe und anderen Formen der Beziehung. Je mehr andere Beziehungskonstellationen jedoch den Status einer "Ehe" erhalten, desto weniger ist Ehe also solche noch etwas besonderes, geschütztes. Aber letztlich geht es bei der "Homo-Ehe" auch gar nicht so sehr um die Ehe, auch wenn das konkrete sich verpartnernde homosexuelle Paar das womöglich sogar selbst glaubt. Aktivisten und Theoretiker der Szene sind viel weiter und sagen in raren Momenten sogar offen, worum es geht: um ein Ändern und letztliches Abschaffen der Ehe, hin zu einem Konstrukt, daß eine beliebige Anzahl von Erwachsenen und adoptierten wie biologischen Kindern umfassen kann. Wer das nicht glaubt und Englisch versteht kann ja mal nach Masha Gessen und "gay marriage is a lie" googlen, und sich vorher auf wikipedia davon überzeugen, daß es sich bei Masha Gessen tatsächlich um eine lesbische Aktivistin handelt, die sich als Teil einer Familie mit 5 Eltern und 3 Kindern sieht. Im übrigen haben homosexuelle Paare tatsächlich kein Recht auf Kinder. Niemand hat ein RECHT auf Kinder- weil niemand das RECHT auf einen anderen Menschen hat. Man kann ein Kind zeugen/empfangen, aber es gibt kein Recht darauf, es auf irgendeinem technischen Weg in die Existenz zu zwingen.

von mizgiz am 15.05.2013, 18:02 Uhr

Ich finde es sehr vernünftig wenn über diese Zahlungen diskutiert wird. Denn ein doppelt so hoher Wert als vergleichbare Länder, verbunden mit hohen Kürzungen in anderen relevanten Bereichen (Hochschulen, Polizei...) legt nurr diesen Schluss nahe.

von Peter77 am 15.05.2013, 16:44 Uhr

"Umgekehrt ist es aber kein Menschenrecht, ein Kind zu haben. Schon aus rein biologischen Gesetzmäßigkeiten ist das eben manchmal nicht möglich." Ihre Argumentation ist in sich schon nicht schlüssig. Wenn sie auf biologische Gesetzmäßigkeiten verweist, dann würde das auch im Umkehrschluss bedeuten, dass ein heterosexuelles unfruchtbares Paar kein Recht auf ein Kind hätte und dementsprechend nicht adoptieren dürfte. Mich würde mal interessieren was die gute Frau denn dazu sagen würde. Meiner Ansicht nach sollte die CDU lieber auf Frau von Beverfoerde verzichten, als eine ganze Gruppe von Menschen auszuschließen.

von Schnuckelpuk am 15.05.2013, 11:00 Uhr

Sie hat völlig Recht! Wenn die Homo-Ehe kommt, passiert folgendes: - alle bestehenden Ehen werden von Staats wegen zwangsgeschieden - die Kinder aus solchen Ehen werden ausschließlich an schwule Paare vermittelt - katholische Priester werden interniert - Homosexualität wird gesetzlich vorgeschrieben Jaja, der Untergang des westlichen Abendlandes steht bevor. Vielleicht setzt sich die Dame ja an die Spitze des Katholischen Landfrauenverbandes und marschiert auf Berlin. Wurde uns da die Frigide Barjot des Ostens geboren? Und wenn schon. Haßprediger und Flintenweiber, ob sie in kardinalrot auf der Kanzel einer Kirche oder als angeblich moderate Mutti daherkommen, werden glücklicherweise von einer Institution ausgebremst. Das ist das Bundesverfassungsgericht, welches erfreulicherweise schon mehrfach der Bundesregierung erklärt hat, was Gleichberechtigung vor dem Grundgesetz heißt. Da können die Katholiban zetern was sie wollen, bei uns gilt das Grundgesetz und nicht das Alte Testament.

von HUlrich am 15.05.2013, 09:13 Uhr

Sehr geehrte Frau von Beverfoerde, sind Ihnen vielleicht ein paar Nebensächlichkeiten wie das Rechtsstaatsprinzip oder aber Demokratie bekannt? Parteien aller Couleur haben nicht bloß die Extremisten in den eigenen Reihen zu vertreten sondern die Gesamtheit der Wähler und allem voran haben sie die Verfassung zu achten. Es werden schon Leute für wesentlich weniger vom Verfassungsschutz unter Generalverdacht gestellt als für solch eine geistige Brandstiftung.

von Sebastian am 15.05.2013, 07:05 Uhr

Das wird auf jeden Fall ein Renner, da bin ich mir ganz sicher. Und das die Einnahmen den Gästen zu Gute kommen, zeigt mal wieder den solidarischen Charakter! LG Boris

von boriss am 14.05.2013, 19:23 Uhr

Die Familie sollte geschützt werden. Auch die in einer Ehe zusammenlebenden Menschen sollten besonderen Schutz erfahren, da sie füreinander einstehen. Aber auch die eingetragene Partnerschaft sollte geschützt werden. Und zwar im gleichem Maße wie die Ehe. Denn auch in der eingtr. Partnerschaft stehen Menschen füreinander ein, sind füreinander da. Genau so wie in der Ehe. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb diese die gleichen Pflichten aber nicht die gleichen Rechte erhalten sollten. Außerdem verliert die Ehe ihren Schutz nicht dadurch, dass andere Lebensgemeinschaften gleiche Rechte erhalten. Es wird Zeit dass die CDU und Frau von Beverfoerde die gesellschaftliche Realität anerkennt und nicht in alten Zeiten hängen bleibt. Außerdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder auch genau so gut in gleichgeschlechtlichen Familien aufwachsen, als in zweigeschlechtlichen Familien.

von ThPfeffer am 14.05.2013, 16:23 Uhr

Eine tolle Idee! Gerade die Öffnungszeiten von KiTas sind selten für Berufstätige freundlich. Entweder man zahlt drauf oder muss die Großeltern Fragen, ob sie nicht die Kinder aus dem Kindergarten holen können. Da ist dieses Netzwerk eine echte Alternative, wenn sie ihr Angebot aufgebaut haben.

von ThPfeffer am 14.05.2013, 16:03 Uhr

Das war doch klar, daß sich Langfinger diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Das ist unverantwortlich und naiv von der MWG, das Haus unbewacht zu lassen, zumal wenn die Wohnungstüren auch noch vom Feuer angegriffen sind. Und ein Polizeisiegel hat noch keinen Gangster aufgehalten, auch wenn sie diesmal durch die Hintertür kamen.

von Ditmar am 14.05.2013, 13:11 Uhr

Das die Ehe und Familie unter besonderen Schutz gestellt werden muss und gefördert werden sollte, steht außer Zweifel. Aber was hat das mit dem Geschlecht der beiden Ehepartner zu tun? Warum sollen zwei gleichgeschlechtliche Partner schlechtere Eltern sein? Das Verbot der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner ist meiner Meinung nach ein Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes. Hier werden für die Betroffenen massiv die Rechte eingeschränkt, nur weil sie "anders" sind und dazu auch stehen. Aber was heißt "anders sein"? Ist nicht jeder Mensch anders? Ist Homosexualität nicht auch nur eine Normvariante von vielen Anderen? Meiner Meinung nach kommt der Gesetzgeber langfristig nicht darum herum, die gleichgeschlechtliche Ehe anzuerkennen. Was viele nicht wissen, es gibt sie in Deutschland bereits und sie homosexuellen Paaren zu verweigern, ist eine Ungleichbehandlung. Ich selbst führe eine echte gleichgeschlechtliche Ehe mit allen Vor- und Nachteilen, wie zum Beispiel das Ehegattensplitting. Nach Urteil der Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 27.05.2008 - 1 BvL 10/05 -) bleibt eine Ehe bestehen, wenn ein Partner nach der Hochzeit das Geschlecht wechselt. Eine Zwangsscheidung wäre eine nicht zu billigende Härte. Umgekehrt wäre es heute einem homosexuellen Partner auch möglich, rechtlich das Geschlecht zu wechseln ohne operative und hormonelle Maßnahmen (Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 11.01.2011 - 1 BvR 3295/07 -) und damit eine Ehe einzugehen. Allerdings müsste er dazu den Gutachtern glaubhaft vormachen, dass er transsexuell ist. Andrea Süßenguth http://www.suessenguth.de

von Andrea54 am 14.05.2013, 10:17 Uhr

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