Brüssel (dpa). Um ein Zahlungschaos in Europa zu vermeiden, will die EU-Kommission die Übergangsfrist für das neue Zahlungssystem Sepa um sechs Monate verlängern. Geldtransfers von Unternehmen und Vereinen im bisherigen Format sind damit noch bis zum 1. August möglich. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Für Verbraucher gilt ohnehin eine längere Frist bis 1. Februar 2016. Daran ändert sich nichts. Mit dem Vorschlag will die EU-Behörde verhindern, dass vom 1. Februar an Zahlungen blockiert werden könnten, die nicht das neue europäische Sepa-Format haben.