• 21. Mai 2013


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Sie wollten 450 Urlaubskilometer paddeln und sitzen nun auf dem Trockenen: Familie Odermatt lobt Finderlohn für ihr Kajak aus


Kanu gestohlen: Flusstour endet für Schweizer jäh in Magdeburg

24.07.2012 16:34 Uhr |


Von Robert Richter


Katrin, Georg und Marcel Odermatt auf einem Foto, das sie noch in ihrem Kanu auf dem Wasser zeigt.

Katrin, Georg und Marcel Odermatt auf einem Foto, das sie noch in ihrem Kanu auf dem Wasser zeigt. | Foto: privat Katrin, Georg und Marcel Odermatt auf einem Foto, das sie noch in ihrem Kanu auf dem Wasser zeigt. | Foto: privat

Herrenkrug l Ihren Urlaubsstopp in Magdeburg wird eine Schweizer Familie sicher lange in Erinnerung behalten - allerdings in schlechter. Diebe haben ihr Kanu vom Elbufer in Höhe des Herrenkrughotels gestohlen. Damit war die lange herbeigesehnte Paddeltour für die eidgenössischen Freizeitkapitäne abrupt beendet. Die Hoffnung, ihr Kanu wiederzubekommen, haben sie zwar noch nicht aufgegeben und gestern 200 Euro Finderlohn ausgesetzt. Doch die Ferien sind für sie gelaufen.

Link-Tipp

Einen Reisebericht von Familie Odermatt und Kontaktmöglichkeit gibt es im Internet unter http://ge2000.jimdo.com

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Für Katrin und Marcel Odermatt und ihren 12 Jahre alten Sohn Georg aus Winterthur sollte die 450 Kilometer lange Tour mit dem neu gekauften Faltboot (Wert ca. 2000 Euro) zwischen Leipzig, Halle, Magdeburg, Havelberg, Rheinsberg, Eberswalde und Berlin der Höhepunkt des Sommers werden. "Wir sind nur 153 Flusskilometer weit gekommen", sagt Marcel Odermatt.

Für den Schweizer Architekten und Stadtplaner, der von 1992 bis 1996 mit eigenem Büro in Magdeburg an der Stadtentwicklung mitgewirkt hatte, war ein Halt in der Landeshauptstadt selbstverständlich. "Wir haben am vergangenen Mittwoch in Magdeburg einen Ruhetag eingelegt, trafen alte Bekannte. Bevor wir noch zu einem Grillabend wollten, ging es kurz zurück zum Herrenkrughotel zum Frischmachen. Als wir instinktiv noch kurz beim Boot am Anleger unterhalb der Herrenkrugbrücke vorbeigingen, um zu schauen ob alles in Ordnung ist, kamen wir uns vor wie im falschen Film: Unser Boot samt einigen Ausrüstungsmaterialien war verschwunden", berichtet Marcel Odermatt. "Die Polizei war schnell vor Ort und begann mit der Suche am Flussufer. Allerdings vergeblich." Für sachdienliche Hinweise zum Auffinden des Bootes hat der Schweizer nun eine Belohnung von 200 Euro ausgesetzt. Seine Hoffnung: "Vielleicht wird jemand gefragt, wie man ein Faltboot auseinandernimmt, oder es werden Ersatzteile bestellt oder unser Boot wird irgendwo zum Verkauf angeboten." Das Kajak ist sechs Meter lang, hat oben eine rote, unten eine schwarze Kunststoffhaut und trägt die Aufschrift "Ladoga" auf der rechten und "Advanced" auf der linken Seite. Besonderes Merkmal: rötlicher runder Fleck auf der hinteren, oberen Bootshaut.

Ein solches Kanu wurde der Schweizer Familie in Magdeburg gestohlen. Es ist sechs Meter lang und 26 Kilogramm schwer.

Ein solches Kanu wurde der Schweizer Familie in Magdeburg gestohlen. Es ist sechs Meter lang und 26 Kilogramm schwer. | Foto: privat Ein solches Kanu wurde der Schweizer Familie in Magdeburg gestohlen. Es ist sechs Meter lang und 26 Kilogramm schwer. | Foto: privat

Familie Odermatt ist inzwischen an die Ostsee gereist. Doch auch am Strand von Kühlungsborn dachten sie gestern vor allem an Magdeburg - und ihr gestohlenes Boot.



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Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-07-24 16:34:05
Letzte Änderung am 2012-07-24 16:34:05

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