Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 12.02.2010 23:00:00
Wernigerode (mvo/fbo). Am morgigen Sonntag bestreiten die Red Devils vom WSV Rot-Weiß vor heimischer Kulisse das letzte Pflichtspiel der regulären Saison. Danach startet das Harzer Team in die Meisterrunde, wo schließlich der Kampf um den Einzug in die Playoffs forciert wird.

Bereits an diesem Wochenende könnten die Red Devils einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs machen. Im direkten Duell um den Einzug in die Playoffs empfangen die Harzer den mit einem Punkt besser und auf Rang vier platzierten SC DHfK Leipzig. Mit einem Sieg könnten sich die Wernigeröder bereits vor Beginn der Meisterrunde den vierten Platz ergattern und hätten damit eine sehr gute Ausgangsposition für die finalen Spiele. Doch mit dem SC DHfK wartet erneut eine schwere Aufgabe. Das Hinspiel konnten die Harzer zu Saisonbeginn mit 9:6 für sich entscheiden, doch seither sind die Leipziger im Aufwärtstrend. Hinzu kommt ein kleiner Heimkomplex, den die Gastgeber mit dem Wechsel der Trikotfarben endlich bezwingen wollen: diesmal laufen die Red Devils in der Stadtfeldhalle nicht wie gewohnt in rot, sondern in schwarzer Spielkleidung auf.

"Die Saisonbilanz über die gesamte Spielzeit gesehen ist sehr erfolgreich, doch wenn man sich die Heim- und Auswärtsbilanz anschaut, kommt man schon ins Grübeln", so Coach Peter Gahlert vor dem wichtigen Heimspiel. Auswärts gewannen die Red Devils bisher fünf von sieben Spiele. Vor heimischem Publikum scheint der Druck sehr hoch zu sein, so dass bisher nur ein Sieg (Döbeln) erspielt werden konnte.

Verwöhnt wurde das heimische Publikum in dieser Saison noch nicht, doch spannende Spiele standen regelmäßig auf der Tagesordnung. Am Sonntag wollen die Red Devils im Spiel gegen Leipzig mit der richtigen Einstellung, der nötigen Motivation und auch der entsprechenden Aggressivität in die Partie gehen, damit die Fans am Ende eines Heimspiels auch mal wieder jubeln können. Anstoß der Bundesligapartie ist um 16 Uhr in der Stadtfeldhalle.