Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 05.03.2010 23:00:00
Nachdem die bisher angesetzten Nachholspiele und auch der erste Spieltag nach der Winterpause den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fielen, dürften auch die Kreisfußballer an diesem Wochenende wieder in den Spielbetrieb einsteigen. In der Harzliga, Staffel III, sollte heute eigentlich Duell der beiden Topfavoriten steigen.

Wernigerode. Der FC Einheit Wernigerode II und Harzoberliga-Absteiger SV Eintracht Derenburg dürften die beiden Topfavoriten auf den Staffelsieg sein. Beide Teams sollten heute im Derenburger Rehtal aufeinandertreffen, doch die Partie wurde gestern Abend abgesagt. Die Hasseröder, die mit 51 Toren den besten Angriff der Liga stellen, sind aktuell drei Punkte voraus, haben allerdings ein Spiel mehr ausgetragen. In Lauerstellung zum Spitzenduo liegt der TSV Langeln. Die Becker-Elf ist seit 13 Spielen ungeschlagen und glänzt mit einer überragenden Abwehr. Erst sechs Gegentore kassierten die Blau-Gelben, schon neunmal blieb Keeper Heiko Hedrich ohne Gegentor. In Sichtweite zu den Spitzenplätzen befindet sich auch die Elf von Germania Wernigerode II, die einen Medaillenrang fest im Visier haben.

Das Tabellenmittelfeld wird angeführt vom SV Glück auf Hüttenrode. Die Oberharzer werden es schwer haben, ihren fünften Platz zu behaupten, da mit Nick Schmidt (Einheit Wernigerode) und René Bergmann (Germania Wernigerode) zwei Leistungsträger in der Winterpause adé sagten. Rot-Schwarz Reddeber/Minsleben und Rot-Weiß Abbenrode wollen ihre Platzierung in der Rückrunde verbessern und könnten im Titelkampf als Spielverderber für die Spitzenteams zum Zünglein an der Waage werden.

Bereits ab Platz acht beginnt die Zone der abstiegsgefährdeten Teams. Der Tabellenletzte TSV Berßel hat den großen Vorteil, alle Rückrundenspiele auf dem heimischen Rasen austragen zu können. Ein großes Handicap hat die Heimburger Eintracht, die alle Saisonspiele auf fremden Platz bestreiten muss. Mit zwölf Punkten rangiert die Elf von Trainergespann Wersig/Preuß dennoch auf einen Nichtabstiegsplatz.

Deutliche Reserven gibt es auch in dieser Saison im Fairplay. "Das schlechte Verhalten hat sich mal wieder nicht geändert, besonders Schiedsrichter-Beleidigungen und Unsportlichkeiten sind an der Tagesordnung", so Staffelleiter Hans-Werner Meves. Am Ende der Fairplay-Wertung rangieren die SG Heudeber/Danstedt/Zilly II, der SC Benneckenstein und Blau-Gelb Börnecke. Während die erstgenannten Teams jeweils einmal nicht antraten, kassierte Börnecke schon vier Rote und zwei Gelb-Rote Karten. Vorbildlich in Sachen Fairplay ist der Tabellenführer FC Einheit Wernigerode II. Mit nur neun Gelben Karten führend die Hasse- röder auch diese Wertung vor dem TSV Langeln (14 x Gelb) und Aufsteiger TSV Berßel (13 x Gelb, 1 x Gelb-Rot) an.