Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 11.03.2010 23:00:00
Nur eine Partie mit Harzer Beteiligung wird an diesem Wochenende in der Handball-Verbandsliga ausgetragen. Während die Begegnung des HV Ilsenburg gegen Eintracht Glinde II verlegt wurde, will der HV Wernigerode nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück.

Wernigerode. In die entscheidende Phase geht morgen ab 17 Uhr für den HV Wernigerode der Aufstiegskampf in der Verbandsliga. Zwar kassierte die Lange-Sieben zuletzt drei Niederlagen am Stück, dennoch kann der Staffelsieg und der damit verbundene Oberliga-Aufstieg weiterhin aus eigener Kraft perfekt gemacht werden. In den verbleibenden vier Spielen geht es für den HVW ausschließlich gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, das morgige Heimspiel gegen den Post SV Magdeburg ist vom Papier her noch die schwerste Aufgabe. Bereits das Hinspiel in der Elbestadt entschied der Tabellenführer mit 28:24 zu seinen Gunsten, einzig die Angst vor der eigenen Courage könnte einen erneuten Sieg der Wernigeröder verhindern.

Die Postler absolvieren als Tabellenneunter eine beachtliche Aufstiegssaison, einen Großteil ihrer Punkte holten sie allerdings in heimischer Halle. Hier besiegten sie in der Vorwoche immerhin auch den HV Ilsenburg. In der Fremde brachten es die Landeshauptstädter bisher auf drei Siege - und dabei soll es aus Sicht der Wernigeröder vorerst bleiben.

"Wir haben in der Woche einiges aufgearbeitet und verschiedene Dinge angesprochen. Ich hoffe, dass bei einigen Spielern die ,Reset-Taste‘ gedrückt wurde und die letzten Spiele aus den Köpfen verschwunden sind", so HVW-Co-Trainer Dirk Blum. Bis auf den langzeitverletzten Sebastian Meißner dürften für das wichtige Spiel gegen Post Magdeburg alle Mann an Bord sein.