Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 14.03.2010 23:00:00
Wernigerode. Der HV Wernigerode ist am 23. Spieltag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach drei Niederlagen in Serie und dem Verlust des deutlichen Vorsprungs ("Acht Monate gute Arbeit wurden in einer Woche fast verspielt!" Zitat Trainer Maik Lange) siegte der Spitzenreiter überraschend deutlich mit 36:24 (17:10) gegen den Post SV Magdeburg.

Maik Lange stellte seine Mannschaft nach der Biederitz-Niederlage um. Gerd Uhlmann war diesmal nicht im Kader, dafür rückte der flinke Rechtsaußen Christopher Göbel wieder ins Team. Mit insgesamt sechs Toren unterstrich er seine Nominierung. Ebenfalls wieder dabei war Marcel Berge am Kreis. Auch die Angriffsformation unterschied sich über weite Strecken erkennbar von der der letzten Woche. Allein Tobias Poetzsch trat wie gewohnt als Regisseur auf.

In der ersten Halbzeit boten beide Mannschaften Minimalkost. Von den Gästen aus Magdeburg hatte man vor dem Spiel etwas mehr erwartet. In Wernigerode blieb die Sieben aber regelrecht blass. Lediglich bis zum 5:5 war so etwas wie Gleichwertigkeit erkennbar, danach baute der HVW Stück für Stück die Führung aus. Die Harzer mussten dafür nicht viel tun, denn Post machte es den Gastgebern relativ leicht zu Toren zu kommen. Beim 17:10 zur Pause deutete sich ein deutlicher Spielausgang an.

Die Gäste wollten oder konnten auch im zweiten Abschnitt keine wirkungsvollen Akzente zeigen. Wernigerode stand in der Abwehr sicher und zwang die Postler zu Abspielfehlern, so dass wie schon so oft in dieser Saison der "Express" über die Außenspieler Völkel und Göbel abging.

Völlig rehabilitiert schien aber der HVW noch nicht: Etwas Unübersicht beim Spielaufbau gepaart mit Fehlpässen waren wohl noch Überbleibsel der zuletzt sichtbaren Verunsicherung. In den Schlussminuten drehte der HVW jedoch wieder auf und zog Tor um Tor davon.

Trainer Maik Lange war zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Diesmal standen wir wieder aggressiv in der Defensive und sind so zu schnellen Toren gekommen. Außerdem war wieder ein Wille erkennbar, den ich in den letzten Partien etwas vermisst hatte."

HV Wernigerode: Feldmann, Wisotzky – Bomeier, Völkel (3), Göbel (6), Berge (8), Hoffmann (5), Kaufmann (4), Nierlein, Köhler (5), Ahlsleben, Hahn (2), Poetzsch (2), Aschbrenner (1);

Siebenmeter: HVW 9/6 - Post 6/5; Zeitstrafen: HVW 5 - Post 7, 1 x Rot.