Z: Magdeburg ZS: MD PZ: Magdeburg PZS: MD Prio: höchste Priorität IssueDate: 17.03.2010 23:00:00
Samswegen. Ohne Superschwergewichtler Thomas Hoog, dafür aber mit vier "Eigengewächsen" will sich Gewichtheber-Bundesligist SSV 1884 Samswegen am Sonn-abend mit einem Heim-Erfolg von seinen Fans aus der Saison verabschieden. Der 30-Jährige hatte dem Sportlichen Leiter, Wolfgang Weber, signalisiert, dass es um seine Form derzeit nicht zum Besten bestellt sei. Hoog will zwar während des Wettkampfes am Sonnabend (18 Uhr, Sporthalle Samswegen) gegen Empor Berlin in der Halle sein, das Geschehen aber von den Zuschauerplätzen aus verfolgen.

So ergibt sich die Chance für die Börde-Heber, mit Nico Krüger, Steve Wohl, Florian Altmann und Eduard Schröder vier Samsweger Talente ins Rennen zu schicken. Die Routiniers Ingo Sandau und Artan Suli vervollständigen das Samsweger Sextett. "Unsere Mannschaft hat das gleiche Gesicht wie zuletzt gegen den Berliner TSC", meint Weber, der den Fans mit einem vollen Erfolg gegen den Aufsteiger aus der Hauptstadt nach durchwachsener Saison ein versöhnliches Finale anbieten will.

Mit 665 Zählern sollen nach Webers Ansicht zwei Siegpunkte eingefahren werden, mit denen die Samsweger am Saisonende auf ein ausgeglichenes Konto von 8:8 kommen wollen.

"Wir werden gegen Empor gewinnen", ist sich auch Trainer Günter Schliwka sicher. "Alle unsere Heber sind motiviert. Vor allem von den jungen Leuten erhoffe ich mir noch einmal eine Steigerung." Schließlich beginnt dann die sechsmonatige Bundesligapause, in der sich der SSV Samswegen für die kommende Saison verstärken will.

Interessant wird das Aufeinandertreffen allemal, denn mit Stefan Bruse (Samswegen) sowie den Magdeburgern Sven Elspaß, Sven Friese und Patrick Bestehorn können sich die Besucher auf eine "inoffizielle Sachsen-Anhalt-Meisterschaft" freuen.

Das Programm rund um den letzten Auftritt der Saison gestalten die Tanzmädchen von "Girls United". Zum Ausklang lädt der SSV Samswegen zur Disko ein.