Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 17.03.2010 23:00:00
Wernigerode. Der VfB Germania Halberstadt hat seinen Titel bei den Hallen-Kreismeisterschaften der Ü 32-Seniorenfußballer erfolgreich verteidigt. In einer spannenden und gutklassigen Endrunde verwiesen die Domstädter den SV Darlingerode/Drübeck und Eintracht Badersleben auf die Medaillenränge.

Bevor der erste Anpfiff ertönte, hatten die Organisatoren reichlich Arbeit zu leisten. Während Eintracht Osterwieck am Abend zuvor abgesagt hatte, blieb Empor Dedeleben dem Turnier ohne Absage fern. So wurde der Spielplan geändert, statt zwei Vierer-Gruppen wurde im Modus jeder gegen jeden gespielt. Bereits in der ersten Partie zeigte sich die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes, Eintracht Badersleben und der TSV Langeln trennten sich nach spannender Partie 1:1. Im weiteren Verlauf kristallisierte sich drei Favoritenteams im Kampf um den Meistertitel heraus, neben Badersleben auch Titelverteidiger Germania Halberstadt und der SV Darlingerode/Drübeck.

Heiß her ging es dann im ersten Aufeinandertreffen zweier Titelkandidaten. Die Darlingeröder kassierten eine Zwei-Minute-Strafe wegen Meckern - es sollte nicht die letzte im Turnierverlauf bleiben -, trotzten Vorjahresmeister Germania Halberstadt aber dennoch ein 1:1 ab. Da auch die Partie zwischen Badersleben und dem SV Darlingerode/Drübeck mit dem gleichen Ergebnis endete, hatten vor dem entscheidenden vorletzten Turnierspiel alle drei Teams noch Chancen auf den Kreismeistertitel. Die Halberstädter Germanen setzten sich schließlich gegen Eintracht Badersleben mit 3:1 durch und wiederholten ihren Vorjahreserfolg.

Hinter den Medaillenrängen reihten sich der TSV Langeln, Blau-Weiß Schwanebeck und Eintracht Befer Halberstadt ein, die den Spitzenteams alles abverlangten. So führten die Oldies von Eintracht Befer gegen Darlingerode lange Zeit mit 2:0, erst mit der Schlusssirene traf der spätere Vizemeister zum glücklichen 3:2-Sieg.

Die Schwanebecker konnten sich schließlich mit der Torjägerkanone trösten, Michael Strube behauptete sich mit acht Treffern knapp vor drei weiteren Schützen. Auch wenn es am Ende vier Zeitstrafen gab, verlief das Turnier unter Leitung der Referees Rolf Kleve und Wolfgang Rogulla über weite Strecken sehr fair.

 

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