Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 21.03.2010 23:00:00
Wernigerode (fbo). Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison hat der HV Wernigerode beim Vorletzten SG Eintracht Glinde II mit 32:28 (15:13) für sich entschieden. Weil der ärgste Verfolger Wacker Westeregeln in Haldensleben einen Punkt liegen ließ, wurde der Abstand leicht vergrößert.

"Das Ergebnis gibt nicht wirklich den Spielverlauf wider. Wir haben die Begegnung über 60 Minuten bestimmt. Ab der 45. Minute interpretierten die Schiedsrichter die Partie etwas anders. Ein Spiel ohne Aufregung wurde so noch hektisch und teilweise kaputt gemacht", fasste Wernigerodes Trainer Maik Lange das Gastspiel in Glinde zusammen. Bis zum 3:3 war die Begegnung ausgeglichen, danach setzten sich die Harzer Gäste schon deutlich ab (5:10). Entschieden war jedoch noch nichts, denn Glinde – mit zwei Mann weniger auf der Platte – traf fünfmal nacheinander und glich zum 10:10 aus. Mit einer Zwei-Tore-Führung (13:15) wechselten die Teams die Seiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit marschierte der HVW wieder vorne weg (21:16), verpasste aber durch zahlreiche ungenutzte Konter einen viel deutlicheren Vorsprung. Wiederum war Glinde zur Stelle, kam auf 21:23 heran. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fuhren die Gäste schließlich den 32:28-Erfolg ein. Zuvor hatte Hoffmann Rot gesehen (56.). Kaufmann trat auf Seiten des HVW als sicherer Siebenmeterschütze auf.

HV Wernigerode: Grabe, Wisotzky – Bomeier, Völkel (1), Göbel (2), Uhlmann (4), Berge (4/2), Hoffmann (4), Kaufmann (4/4), Nierlein (5), Köhler (4), Ahlsleben, Poetzsch (2), Aschbrenner (2);

Siebenmeter: Glinde II 2/2; HVW 7/6; Zeitstrafen: Glinde II 3, HVW, 5, 1 x Rot (56.)