Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 27.04.2010 22:00:00
In Gedenken des Begründers Herbert Pohl, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, stand am Sonnabend die 31. Auflage der traditionellen Harzquerung. Die Veranstaltung, die zu den schönsten Landschaftsläufen in Deutschland gezählt wird, lockte über 500 Läufer und Wanderer in den Harz.

Wernigerode. "Mir persönlich hat der Lauf wieder sehr gefallen. Auch die Läufer selbst waren begeistert, es spricht sich herum, dass die Harzquerung einer der schönsten Landschaftsläufe in Deutschland ist", so das Fazit von Organisator Peter Unverzagt vom Ski-Klub Wernigerode, der die Fäden dieses Traditionslaufes seit Jahren in seinen Händen hält. "Die Begeisterung von meinem ersten Lauf, zu dem mich Herbert Pohl 1982 eingeladen hat, ist bis heute erhalten geblieben. Die Leute, die zu unserem Lauf eingeladen werden, sollen ,Herberts Lauf‘ genießen. Und das war auch diesmal der Fall" so Unverzagt weiter.

Sportlich wurden traditionell drei verschiedene Strecken angeboten. Auf dem 51 km langen Kanten von Wernigerode nach Nordhausen siegte Frank Dietrich (MT Melsungen) in einer Zeit von 3:38:34 h. Auf den Plätzen folgten Stefan Aris (Kleinmachnower LC/3:43:42 h) und Peter Kaminsky (LG Emsdetten) in 3:56:47 h. Als schnellste Frau überquerte Cornelia Heinze (ohne Vereinsangabe) in einer Zeit von 4:34:38 h die Ziellinie im Nordhäuser Albert-Kuntz-Stadion.

Gute Ergebnisse der Harzer Läufer gab es auf den beiden Teilstrecken. Im 25-km-Lauf von Wernigerode nach Benneckenstein siegte Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode) in 1:41:00 h vor Frank Reinecke vom BLV Ilsenburg (1:48:20 h). Die Frauenkonkurrenz gewann Madlen Domaschke (Erfurt) in 2:05:20 h, die Wernigeröderin Sybille Berke wurde Dritte. Einen Bronzerang erkämpfte auch Norman Bauersfeld vom Harz-Gebirgslaufverein auf dem zweiten Teilstück von Benneckenstein nach Nordhausen. Sieger wurde hier Bernd Thorhauer vom SV Glück auf Sondershausen.Ergebnisse folgen

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