Gleich fünf Gegentreffer kassierte der VfB Germania Halberstadt im vorletzten Auswärtsspiel der Saison. Beim Tabellendritten unterlag der Gast aus dem Vorharz deutlich mit 1:5 (1:1). Trotz vieler personeller Änderungen im Kader des VfB, war das so vom Trainer nicht geplant.

Halberstadt. "Das sollte nie und nimmer passieren - in Jena verlieren. Wir haben uns selbst geschlagen", fasste Germania-Coach Andreas Petersen die Partie kurz nach Spielende zusammen. Vor allem in der zweiten Spielhälfte hatte seine Mannschaft wenig Fußballerisches geboten, wenngleich die Gäste auch zu eigenen Torchancen kamen.

Die Führung von Florian Eggert nach rund 20 Minuten glichen die Jenaer quasi mit dem Halbzeitpfiff aus. Die Nachspielzeit war schon angebrochen, als das 1:1 fiel. Danach verlor Halberstadt komplett die Übersicht, weil es einfach in keinen Zweikampf mehr ging. Viel zu leichtfertig wurden die Bälle abgegeben. Scheinbar schonten sich alle Akteure für das mit Spannung erwartete Landespokal-Finale am kommenden Sonntag.

Für das Endspiel empfehlen die VfB-Verantwortlichen einen frühzeitigen Kartenkauf, da in Sangerhausen mit einem nicht unerheblichen Ansturm zu rechnen ist. Tickets für das Saisonhighlight gibt es im Fanshop in der Klusstraße.

Unterdessen setzte der Verein um Präsident Olaf Herbst und Fußball-GmbH-Geschäftsführer Hans-Joachim Purfürst ein Zeichen für die Zukunft. Der zum Sommer auslaufende Vertrag mit Trainer Andreas Petersen wurde um zwei weitere Jahre bis Juni 2012 verlängert. Der 49-jährige Wernigeröder ist seit April 2007 für die Vorharzer tätig und hat mittlerweile mehr als 100 Pflichtspiele für Halberstadt absolviert.

Bilder