Von Klaus Renner

Magdeburg. Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg fährt einen strengen Sparkurs. Nach dem erneuten Nicht-Aufstieg in die 3. Liga müssen sich alle Spieler auf eine deutliche Kürzung ihrer Bezüge einstellen. Laut Angaben von Rüdiger Bartsch liegt der Etat für die erste Mannschaft ein Drittel unter dem der laufenden Saison.

"Die bisherigen Gehaltsstufen I und II für Führungsspieler werden ersatzlos gestrichen. Dafür wird es leistungsorientierte Verträge geben", verspricht der FCM-Manager, der im gleichen Atemzug aber zu bedenken gibt: "Das müssen wir jetzt den Spielern, ihren Beratern und Juristen klarmachen." Schließlich habe der FCM in der Vergangenheit große Summen mit mäßigem Erfolg in sogenannte Führungsspieler investiert.

Man müsse "mit Augenmaß vorgehen", schließlich baue man beim FCM eine neue Mannschaft auf, so Bartsch, für den Aufsteiger RasenBallSport Leipzig und Drittliga-Absteiger Holstein Kiel die Favoriten sind: "Wir wollen in der kommenden Saison unter die ersten sechs der Regionalliga kommen. Das heißt, wir werden nicht zu den Favoriten zählen. Mit den Etats von RB Leipzig und Kiel können wir ohnehin nicht mithalten." Trotz aller Sparmaßnahmen ist der FCM-Manager überzeugt: "Wir haben ausreichend Geld, eine gute Mannschaft zusammenzukaufen."

Unterdessen wird wohl ein FCM-Wunschkandidat den Verein verlassen. Nach Informationen der Volksstimme soll Silvio Bankert, der bereits seit längerem mit den Sachsen in Verbindung gebracht wird, beim Chemnitzer FC unterschrieben haben.