Wernigerode (fbo). Wenig freie Zeit für die Familie bleibt den Fußballern vom FC Einheit Wernigerode über das Pfingstwochenende. Gleich zweimal sind die Hasseröder in der Verbandsliga gefordert. Aufgrund der zahlreichen Spielausfälle im Winter wurden auch die bevorstehenden Feiertage voll gepackt.

Zunächst geht es im Heimspiel gegen den SV Union Sandersdorf. Die Begegnung im Mannsbergstadion wird morgen bereits um 14 Uhr angepfiffen. Weil die Partie gegen den 1. FC Lok Stendal am Mittwoch dem Dauerregen zum Opfer fiel, kommt "Neu-Trainer" Karsten Stein so drei Tage später zu seiner zweiten Heimpremiere in dieser Saison. "Leider Gottes ist die Partie gegen Stendal wiederum ausgefallen. Derzeit sieht es aber gut aus, dass wir morgen spielen können. Gegen Sandersdorf und Wolfen sind Schrader und Pape, die gegen Lok berufsbedingt gefehlt hätten, auf jeden Fall dabei", blickt Stein voraus.

Sandersdorf ist das stärkste Defensivteam der Liga, steht auf dem vierten Rang und kassierte in 28 Saisonspielen erst 24 Gegentore. Zum Vergleich: Beim FC Einheit musste Keeper André Helmstedt bereits 55 Mal hinter sich greifen. Stein weiß von der Abwehrstärke der Sandersdorfer, will aber dennoch versuchen, diesen Riegel zu knacken: "Wir werden versuchen, Union von Beginn an unter Druck zu setzen, zu Fehlern zwingen. Wir wollen powern. Der Mannschaft fehlt einfach ein Erfolgserlebnis. Zuletzt waren wir immer nahe dran, allerdings müssen in dieser Liga die wenigen Chancen besser genutzt werden."

Am Montag geht es für die Einheiter zum FC Grün-Weiß Wolfen (14 Uhr). Vor dem Tabellenachten hat Stein Respekt. "Diese Mannschaft hat das Zeug für ganz oben, spielt aber zu wechselhaft. Wolfen hat ein schönes Stadion, einen guten Platz - es muss also Spaß machen dort zu spielen. Das wollen wir versuchen umzusetzen. Dabei wollen wir möglichst unsere Fehler abstellen und nicht verkrampfen."