Dem Motto "Rein in den Harz, ran ans Netz" folgten insgesamt 45 Männer- sowie 25 Frauen-Volleyballteams. In diesem Jahr feierte das Hüttenröder Volleyballturnier, traditionell an Pfingsten, bei der 37. Auflage sein 40-jähriges Jubiläum.

Hüttenrode. Nachdem das Wetter bis einschließlich Donnerstag vor Turnierbeginn sehr mäßig war, verbesserten sich die äußeren Bedingungen quasi mit Beginn der Wettkämpfe am Freitagabend. Traditionell wurde das Turnier, bei dem insgesamt über 2 000 Sportler, Aktive und Helfer beteiligt waren, vom Landrat Dr. Michael Ermrich und mit der Begegnung des Vorjahressiegers eröffnet. Pokalverteidiger Auf Glück Rode Hütten empfing dabei den VC Dresden. Um es vorweg zu nehmen: Diesmal reichte es für Rode Hütten zwar auf das Podest, jedoch nicht zum erneuten Titelgewinn.

Der Vorstellung aller Mannschaften und einer ersten feuchtfröhlichen Party im Festzelt am Freitag folgten einen Tag danach ab 8 Uhr in der Früh die ersten Spiele. Auf insgesamt zwölf Feldern baggerten, pritschten und schmetterten die Aktiven um Satzbälle.

Seit 1970 gehört das Hüttenröder Turnier fest in den Sportkalender, auch wenn es erst seit 1979 fortlaufend jedes Jahr und mit immer größerem Interesse stattfindet. Inzwischen wird der Wettkampf im großen Stil durchgeführt – das Campieren in Zelten rund um den idyllischen Waldsportplatz am Astberg wurde zum Markenzeichen. Auch das gemeiname Feiern und Fröhlichsein ist ein Hauptbestandteil der Veranstaltung. So ging es nach der zweiten Feier-Nacht wiederum früh am folgenden Sonntag weiter. Der Fakt, dass es beim Turnier keine Leistungsbegrenzungen gibt – Freizeitsportler agieren neben Bundesligaakteuren – macht die Veranstaltung dabei speziell. So trafen beispielsweise im Finale der Männer in beiden Teams, Bacardi Potsdam und Post Erfurt, auch Bundesligaspieler aufeinander. Das bessere Ende hatten die Brandenburger mit 3:2 für sich. Interessant: die auch im Feiern meisterlichen Potsdamer leerten vor jeder Partie einen kompletten Kasten Bier, wohlgemerkt alkoholfrei. Bei den Frauen ging der Siegerpokal der Hasseröder Brauerei an das SWE Volleyteam aus Erfurt, ebenfalls Fünf-Satz-Sieger gegen die WSG Reform Magdeburg. Traditionell wurden alle teilnehmenden Teams auf dem Podest geehrt, ehe die Sieger mit Shirts, Pokalen und Sekt ausgezeichnet worden.

Peter Gehlmann, Turnier-Präsident, zog ein positives Fazit: "Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, davon hängt immer viel ab. Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit einem Hupkonzert, das heißt, dass auch sie zufrieden waren!"

Endstand siehe rechte Spalte

 

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