Wernigerode (ige). Der drittletzte Spieltag steht an diesem Wochenende in der Fußball-Landesklasse auf dem Plan. Der Startschuss erfolgt bereits heute mit zwei Nachholspielen, aufgrund des Doppeleinsatzes der betreffenden Mannschaften wurden dafür gleich fünf Partien des regulären 27. Spieltages auf Sonntag verlegt.

Heute Abend könnte in den Topspielen eine Vorentscheidung im Kampf um den Staffelsieg fallen. Tabellenführer Schackstedter SV erwartet den 1. FC Aschersleben (2.) und würde den Vorsprung mit einem Sieg auf sechs Punkte ausbauen. Zum Zünglein an der Waage könnte der Harzvertreter SV Westerhausen (7.) werden, der ebenfalls heute um 18.30 Uhr den Tabellendritten ZLG Atzendorf erwartet.

Von den drei verbliebenen Sonnabend-Partien finden zwei im Harzkreis statt. Im Derby SC 1919 Heudeber (5.) gegen das Tabellenschlusslicht SV Langenstein sind die Gastgeber haushoher Favorit, auch wenn sich die Gelb-Schwarzen in den letzten Partien gegen den SVL immer sehr schwer taten und auch im Hinspiel nur knapp mit 1:0 die Oberhand behielten. Die bereits als Absteiger feststehenden Langensteiner wollen dem Gegner ähnlich gut Paroli bieten, wie zuletzt der Osterwiecker Eintracht im Heimspiel.

Auf Heimsieg stehen auch die Vorzeichen in die Partie FSV Grün-Weiß Ilsenburg (9.) gegen den SV Baalberge (13.). Die Gäste sind allerdings im Abstiegskampf auf jeden Punkt angewiesen und werden entsprechend motiviert zu Werke gehen. Nach dem 4:2-Sieg im Hinspiel wollen die Ilsestädter auch im heimischen Eichholz alle drei Punkte einfahren.

Im zweiten Harzderby treffen am Sonntag der SV Westerhausen und Eintracht Osterwieck (11.) aufeinander. Die Elf vom Wolfsberg will sich wie im Hinspiel (4:1) durchsetzen, um die Platzierung im oberen Tabellendrittel zu verbessern. Auch die Osterwiecker könnten nach dem gesicherten Klassenerhalt frei aufspielen. Seine Position als Nummer 1 im Harzkreis kann Germania Gernrode (4.) mit einem Sieg gegen Concordia Nachterstedt (14.) festigen. Mit einem Sieg gegen den abstiegsbedrohten Kontrahenten könnte die Germania zugleich Schützenhilfe für ihren Namensvetter aus Wernigerode leisten. Die Mannen von Trainer Ingolf Spantig sind als Tabellenzwölfter im Abstiegskampf noch nicht im "sicheren Hafen" und stehen am Sonntag bei der ZLG Atzendorf (Hinspiel: 1:4) vor einer schweren Auswärtshürde.

Eine schwere Aufgabe erwartet auch den SV Grün-Weiß Hasselfelde (15.), der zum Aufstiegsanwärter 1. FC Aschersleben reist. Vielleicht haben die Oberharzer nach dem bereits feststehenden Abstieg etwas mehr Glück als in den letzten Partien, ein 2:2-Unent- schieden wie im Hinspiel wäre für die Burdack-Elf ein toller Erfolg.