Sangerhausen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Freistil (zwei Titel, zehn Medaillen) haben die Ringer des Wernigeröder SV Rot-Weiß auch bei den Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil mit einer starken Bilanz aufgetrumpft. Bei den Titelkämpfen in der klassischen Stilart, die ebenfalls in Sangerhausen ausgetragen wurden, stellten die Harzer drei Landesmeister und standen mit vier weiteren Ringern auf dem Podium.

Mit neun Aktiven reiste der WSV Rot-Weiß zu den Titelkämpfen in die Rosenstadt, neben dem Trainergespann Rolf Leutelt und Stephan Hecht betreute auch der verletzte Tobias Boeck die Harzer Riege. Leider mussten einige Kämpfer aus unterschiedlichen Gründen (Krankheit, Arbeit, Urlaub) auf eine Teilnahme verzichten.

Im Männerbereich gab sich Daniel Geist erneut keine Blöße und gewann nach dem Vorwochenerfolg im Freistil seinen zweiten Titel. In der Klasse bis 120 kg ließ er seinem Kontrahenten Sebastian Paul vom AC Germania Artern keine Chance. Als zweiter WSV-Ringer im Männerklassement stand Mathias Jahn in der Gewichtsklasse bis 84 kg auf der Matte. Der Freistilspezialist kämpfte sich bis ins Finale vor. Im Duell um die Gold lieferte er Sebastian Otto (SV Halle) harte Gegenwehr, am Ende musste er sich dem Bundesliga-Ringer vom KFC Leipzig nach Punkten geschlagen geben.

Überaus erfolgreich präsentierte sich der Ringer-Nachwuchs des WSV Rot-Weiß. Mit Johannes Paul Kubanek in der Gewichtsklasse bis 46 kg und Christian Mahnke (85 kg) erkämpfte die Wernigeröder Riege gleiche zwei Landesmeistertitel. Auch Carlo Spormann bot in der Gewichtsklasse bis 31 kg eine starke Leistung, der Junior vom Trainer Stephan Hecht holte sich mit tolle Kämpfen die Silbermedaille.

Elmar Kresse (42 kg) erkämpfte mit starken Leistungen ebenfalls den Vizemeistertitel. Komplettiert wurde der Medaillensatz von Tim Peisker, der im Klassement bis 63 kg die Bronzerang erkämpfte. Pascal Schrader (4. Platz) und Florian Bernecker (5. Platz) trugen mit vorderen Platzierungen zum hervorraganden vierten Platz in der Mannschaftswertung bei.