Braunlage. Beim diesjährigen Continental-Cup der Skispringerinnen haben die deutschen Starterinnen gut abgeschnitten. "Unter den vorherrschenden Umständen sind wir mit der Durchführung, den Resultaten, dem Abschneiden der deutschen Damen und auch den Zuschauern sehr zu frieden", fasste Mitorganisator Joachim Krebs aus Hasselfelde bereits kurz nach Abschluss der Veranstaltung zufrieden zusammen.

Unter der Leitung des gastgebenden WSV Braunlage sahen am Sonnabend rund 1 000 Zuschauer einen fulminanten Auftritt der Französin Colin Mattel. Sie verfehlte mit 97,5 m den Schanzenrekord nur um 3,50 Meter. In beiden Durchgängen war sie am ersten Tag das Maß aller Dinge. Beste Deutsche war Juliane Seyfarth auf dem vierten Rang (beste Weite waren 85,0 Meter).

Auch am zweiten Tag, hier jedoch vor einer kleineren Kulisse, flog die Französin Mattel am weitesten (94,5 m). Ihr folgte die Weltcup-Führende Daniela Iraschko aus Österreich auf dem zweiten Platz. Dritte wurde mit 85,5 m die im Gesatmklassement beste Deutsche, Melanie Faißt. Die gesprungenen 85,5 m bedeuteten Platz drei und somit eine Platzierung auf dem Treppchen.

Insgesamt bleibt Iraschko, jetzt mit 1 000 Punkten, vorne. Mattel verbesserte sich auf den zweiten Platz. Melanie Faißt ist als Fünfte beste Deutsche im Klassement.

Die Resultate zum Springen im Überblick folgen.