Wernigerode. Ein volles Programm von fünf Nachholspielen steht am Wochenende in der Fußball-Landesklasse auf dem Spielplan. Die jüngsten Regenfälle und die Wettervorhersage geben allerdings nur wenig Anlass zur Hoffnung, dass das umfangreiche Programm von 22 Nachholspielen tatsächlich reduziert wird.

Die einzige Ausnahme dürfte das Spiel des Blankenburger FV (5.) gegen den SV Lok Aschersleben (4.) bilden. Nach aktuellem Stand würde einer Austragung des Spitzenspiels – dem Blankenburger Kunstrasenplatz sei Dank – nichts im Wege stehen. Für beide Mannschaften geht es um den Anschluss zur Tabellenspitze, mit 24 Zählern sind die Tabellennachbarn bei ein bzw. zwei Spielen weniger als Spitzenreiter TV Askania Bernburg II (30 Punkte) auf Tuchfühlung zur Tabellenführung. Die Generalprobe des Blankenburger FV stimmte mit einem 3:0-Sieg gegen Stahl Thale sehr optimistisch, allerdings bot auch der SV Lok Aschersleben dem Oberligisten VfB Germania Halberstadt trotz der 1:6-Niederlage ordentlich Paroli.

Die Aussichten auf weitere Spiele halten sich in Grenzen, so auch beim SC Heudeber. Die Gelb-Schwarzen (13.) sind seit dem 30. Oktober ohne Pflichtspiel (fünf Nachholspiele), auch das angesetzte Heimspiel gegen Germania Gernrode (10.) ist aufgrund des aufgeweichten Rasens stark gefährdet. "Die Chancen stehen vielleicht bei 20 Prozent, zumal für die kommenden Tage erneut Niederschläge angesagt wurden", so Heudebers Abteilungsleiter Reinhardt Wiedenbach.

Auch die übrigen drei Nachholspiele sollen im Harzkreis ausgetragen werden und sind aufgrund der Platzverhältnisse stark gefährdet. Im Harzgerode erwartet der SV Concordia (15.) den Aufsteiger FSV Askania Ballenstedt (16.) zum Kellerduell, auch für den Quedlinburger SV (12.) geht es im Heimspiel gegen die SG Reppichau (6.) um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Weiterhin trifft der SV Eintracht Osterwieck (11.) auf Germania Wulferstedt (2.).

Die Auswärtspartie von Germania Wernigerode beim Spitzenreiter TV Askania Bernburg II wurde bereits im Vorfeld abgesetzt.