Die Red Devils haben ihr erstes Heimspiel des neuen Jahres in der Unihockey-Bundesliga gewonnen. Mit einem 8:2-Er-folg über den Aufsteiger SSF Dragons Bonn sind die Harzer vorzeitig für die Meisterrunde qualifiziert. Auch der dritte Tabellenplatz ist den Mannen von Trainer Peter Gahlert kaum noch zu nehmen.

Wernigerode (mvo/ige). Nach dem knappen 4:3-Sieg im Hinspiel wollten die Harzer Floorball-Cracks konzentriert ins Rückspiel starten. Die Gäste erwischten jedoch den besseren Start. Aus einem schnellen Konter heraus schoss Eugen Friesen die Dragons in Führung. Der Ausgleich ließ aber nicht einmal drei Minuten auf sich warten: Peter Müller versenkte den Ball nach Vor- lage von Robert Müller im Gästetor. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hielten die Bonner, obwohl sie am Vortag bereits ein Spiel in Chemnitz absolviert hatten, noch gut dagegen. Dennoch schossen die Devils durch Treffer von Adam Karlsson und erneut Peter Müller bis zur ersten Drittelpause eine wichtige 3:1-Führung heraus.

Auch im Verlauf des zweiten Abschnitts blieb Bonn durch blitzschnelle Angriffe gefährlich, doch Devils-Keeper Gary Blume hatte seine Abwehr bestens im Griff. Gegen Mitte des zweiten Drittels erhöhten die Hausherren durch Ramon Ibold und nochmals Peter Müller auf 5:1. Zwar verkürzten die Dragons postwendend, doch mit seinem vierten Tor in diesem Spiel stellte Müller kurz vor Ende des zweiten Drittels den Vier-Tore-Abstand wieder her.

Im Schlussdrittel kontrollierten die Hausherren das Spielgeschehen, stellten von zwei auf drei Reihen um und gaben Geburtstagskind Gary Blume eine vorzeitige Pause. Für ihn durfte Chris Ecklebe einige Minuten Bundesliga-Spielpraxis sammeln. Tommi Kivilehto und Ramon Ibold trugen sich mit zwei weiteren Treffern in die Torschützenliste ein und stellten den klaren 8:2-Sieg sicher.

Damit legten die Devils eine gelungene Generalprobe für das Gastspiel beim Serienmeister UHC Sparkasse Weißenfels am nächsten Wochenende hin.

Torfolge: 0:1 Eugen Friesen (2:02), 1:1 Peter Müller (4:47), 2:1 Adam Karlsson (7:26), 3:1 Peter Müller (18:20), 4:1 Ramon Ibold (28:03), 5:1 Peter Müller (32:56), 5:2 Eugen Friesen (33:25), 6:2 Peter Müller (38:38), 7:2 Tommi Kivilehto (47:22), 8:2 Ramon Ibold (55:26); Strafen: Devils 1 - Dragons 2; Schiedsrichter: Radünz/Exner (Leipzig); Zuschauer: 286.