Blankenburg (ige). Nachdem für die Bezirksklasse-Handballer der SG Stahl Blankenburg in der Fremde nichts zu holen war, hat es nun auch daheim nicht geklappt. Gegen den SV Langenweddingen III gab es eine 27:30-Niederlage.

Nach ausgeglichenem Beginn fand der Gastgeber zuerst seinen Rhythmus, konnte die 4:3-Führung aber nicht ausbauen. Zahlreiche gute Chancen blieben in dieser Phase ungenutzt. Auch eine Auszeit brachte keine Besserung, die cleveren Gäste mit ihren gefährlichen Rückraumschützen ließen sich nicht abschütteln. Kurz vor der Pause folgten die berühmten zehn Minuten im Spiel der Blankenburger, in denen spielerisch nur wenig zusammenlief und die Gäste vom 11:11 zur 17:12-Pausenführung davonzogen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte die SG Stahl ihre beste Phase und kämpfte sich auf 20:23 heran. Mehrfach hatte das junge Blankenburger Team die Chance, weiter zu verkürzen, scheiterte aber an den eigenen Nerven oder am starken Gästekeeper. Beim 25:28 (55.) stellte Stahl auf eine offensivere Abwehr um, doch die Gäste schaukelten den Sieg clever nach Hause.

"Positiv war diesmal das geschlossene Auftreten der Mannschaft, der Gewinn der zweiten Halbzeit sollte auch etwas Selbstbewusstsein für das nächste schwere Punktspiel gegen den Blumenberger SV geben", so Stahls Co-Trainer Axel Fickenwirth.

SG Stahl: Pietsch, Fickenwirth - Dietrich (1), Pökel (3), Schulze, Gassmann (7), Müller, Wilde, Kalinowsky (5), Gebauer (1), Wenzel (9), Malter (1), Flügel.