Herrenkrug (mf). Die am Mittwoch begonnene Pumpaktion in der Breitscheidstraße zeige Wirkung, teilte gestern Feuerwehrchef Helge Langenhan mit. Es musste an der Stelle, an der das Wasser von der Breitscheidstraße in die Umflut gepumpt wird, die Leistung der Maschinen sogar schon wieder gedrosselt werden. "Das Wasser kommt durch den am Donnerstag neu eingerichteten Flutgraben gar nicht so schnell nach", erklärte Langenhan. Das Resultat: Trotz gleichbleibender Pumpleistung an der Furtlake gibt es dort keinen Anstieg des Wasserspiegels mehr. Das sei der Erfolg, den sich die Einsatzkräfte erhofft hatten. Die entscheidende Erleichterung werde allerdings erst am heutigen Sonnabend bzw. am Sonntag erwartet, wenn die Siele geöffnet werden können und die Wassermassen über die Umflut natürlich abfließen. Dies könne möglicherweise bereits wenige Stunden nach dem Schließen des Wehres heute ab 9 Uhr erfolgen. "Sobald der Wasserstand im Umflutkanal es ermöglicht, werden das Pechauer Siel, das Zipkeleber Siel und das Steingrabensiel nach und nach geöffnet", erklärte Langenhan.

Bis dahin werde auch am Ehlegrund und in der Müllerbreite in Randau weiter gepumpt. Die Lage habe sich dort in der Nacht und gestern aber nicht verschärft. Auch die Verbindungsstraße nach Randau muss noch nicht geschlossen werden. Auch hier blieb der Wasserstand gegenüber den Vortagen unverändert. An der Stelle wurde ein Tempolimit von 10 km/h ausgeschildert.