Blankenburg (fbo). Das Bezirksklasse-Spiel beim Blumenberger SV hat die SG Stahl Blankenburg mit 25:35 verloren. Nach der hoffnungsvollen Vorstellung gegen den Tabellenzweiten aus Langenweddingen zeigten die Blankenburger nun im Auswärtsspiel ihre bisher schwächste Saisonleistung.

Bereits zu Beginn des Spiels konnten die Gäste den Hausherren nicht entscheidend Parolie bieten, lagen schnell mit 0:3 zurück. Allerdings wurde dieser Rückstand noch einmal aufgeholt, beim 6:5 (12.) war der Anschluss hergestellt. Bis zur 20. Minute wurde der Rückstand noch in Grenzen gehalten – 9:7. Was dann folgte, ist schwer in Worte zu fassen. Innerhalb von fünf Minuten bauten die Blumenberger ihre Führung auf 16:7 aus, die Blankenburger hatten das Handball spielen eingestellt. Die Partie war mit dem 19:10 zur Halbzeit quasi entschieden. Das Bemühen kann man der jungen Blankenburger Truppe nicht absprechen, aber die handballerischen Fähigkeiten reichten nicht aus. Fast 50 Fehlwürfe oder technische Fehler machten es den Blumenbergern leicht, zumal die Stahl-Torhüter keinen Ball zu fassen bekamen. Unrühmlicher Höhepunkt, erzeugt durch jede Menge Frust über die eigene Leistung, war Rot für Marc Kalinowsky wegen Schiedsrichterbeleidigung. Er wird in den nächste Wochen fehlen.

Als die Schiedsrichter beim 35:25 abpfiffen, hatten die Blankenburger eine Lehrstunde von einem nicht übermächtigen Gegner erhalten. Die Ursachen für diese Pleite müssen einzig in den eigenen Reihen gesucht werden. Schon nächste Woche ist Tabellenführer Borne zu Gast im Sportforum.

SG Stahl Blankenburg: Pietsch, Fickenwirth, Schnee (4), Gebauer, Gassmann (1), Müller, Wenzel (6), Anders (5), Dietrich (5), Wilde, Kalinowsky (3), Malter.