Halberstadt (bkr). Einen klaren 4:1-Heimsieg landete die zweite Mannschaft vom VfB Germania Halberstadt in der Landesliga, Staffel Nord, im heimspiel gegen den Tabellenletzten Blau-Weiß Gerwisch. Fußballerisch war das Spiel kein Leckerbissen, aber die Germanen schoben sich mit diesem Sieg immerhin auf den zweiten Platz vor.

Die Blau-Weißen spielten fresch und unbekümmert auf. Damit hatten die Halberstädter einige Probleme. "Gerwisch ist so aufgetreten, wie wir es erwartet hatten. Wir haben in der ersten Halbzeit kaum Mittel gefunden, uns Chancen zu erspielen", so Germanias Trainer Ingo Vandreike. Als dann Horst Rau den Gastgeber mit einem überraschenden Heber in Führung brachte, sollte sich der Spielverlauf auch ändern. Doch schon im Gegenzug gab es einen Rückschlag, denn die Gäste kamen nach einem Abwehrfehler zum Ausgleich. Die Germanen wollten dann nachlegen, doch die Gäste waren kampf- und zweikampfstark und ließen den Halberstädtern kaum Platz zum Kombinieren. Erst kurz vor der Halbzeit gelang Friedrich Reitzig nach einer schönen Einzelleistung das wichtige Tor zum 2:1.

Reitzig war es auch, der in der 52. Spielminute per Abstauber den Vorsprung weiter ausbaute. "Danach haben wir mit unserer Spielweise den Sack nicht zu, sondern den Gegner stark gemacht", schätzte Vandreike die folgenden Minuten ein. Und hätte da nicht Carsten Kischel, der Bruder von Germanias Oberliga-Keeper Sebastian, einen Elfmeter prächtig gehalten (66.), wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre. So fiel statt des Anschlusstreffers im Gegenzug durch Martin Krüger das 4:1 (68.). Damit war der VfB endgültig auf der Siegerstraße und Gerwisch geschlagen, denn eine Resultatsverbesserung, gelang nicht mehr.

VfB Germania Halberstadt: C. Kischel - Schwarzenberg, Hlady, Amtage, Rathsack, da Rocha Nunes (46. Dannhauer), Krüger, Reitzig, Lorenz, Rau (66. Rumlich), Marx (46. Köhler);

Torfolge: 1:0 Horst Rau (17.), 1:1 Marcus-Antonio Bach (18.), 2:1 Friedrich Reitzig (45.), 3:1 Friedrich Reitzig (52.), 4:1 Martin Krüger (68.); Schiedsrichter: Axel Thiele (Bernburg); Zuschauer: 32.

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