Heudeber (wie/fbo). Sein Nachholspiel gegen den Quedlinburger SV hat der SC 1919 Heudeber mit 4:2 (4:2) für sich entschieden.

Diese Landesklassenpartie wurde sehr vom sturmartigen und böigen Wind beeinflusst, immer wieder wurden gut gedachte Aktionen "vom Winde verweht". Die Gastgeber spielten zuerst mit dem Wind und versuchten Druck zu machen. Ein Schuss vom agilen Steven Regber ging an den Pfosten (3.). Völlig überraschend fiel das 0:1, als die Gäste erstmals aus der eigenen Hälfte kamen und nach einer Ecke in Führung gingen, Hormozi kam freistehend zum Schuss, die Abwehr des SC 1919 sah dabei nicht gut aus. Im Gegenzug fiel schon der Ausgleich: Chris Zawihowski spielte Regber frei, dieser traf zum 1:1. Wieder nur eine Minute später leitete Michael Perplies mit seinem Zuspiel auf Hartmann das 2:1 ein.

Heudeber blieb weiter tonangebend und hatte gute Möglichkeiten. Nach einem missglückten Abstoß kam Schönfelder an den Ball und schoss unhaltbar zum 3:1 ein. Wenig später traf Christian Nerlich die Lattenunterkante (22.). Als die SC-Abwehr ein weiteres Male nicht im Bilde war, drückte Puls den Ball für den QSV über die Linie. Als die Gäste ein drittes Mal vor das SC-Gäuse kamen, musste Keeper Marcus Hoffmeister gegen Sven Färber Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern (31.). Heudeber besann sich kurz danach wieder und traf zum 4:2-Pausenstand.

Wer gedacht hatte, die Gäste machen nach dem Wechsel mit dem Wind spielerisch Druck, sah sich getäuscht. Nicht eine nennenswerte Chance wurde registriert. Die Einheimischen blieben am Drücker und erspielten sich gute Chancen. Schönfelder passte auf Perplies, dieser verzog knapp (55.). Danach verpassten Perplies und Jens Nippert knapp (65.). Ein Lebenszeichen der Gäste gab es, als wiederum Färber an Hoffmeister scheiterte (70.). Die beste Möglichkeit zum 5:2 des SC vergab Sandrino Grüning nach Eingabe von Regber – der Wind drückte den Ball ins Feld zurück (78.). Als der gute Schiedsrichter Sven Nilson (Thale) abpfiff, hatten die Gastgeber verdient drei Zähler eingefahren. Quedlinburg enttäuschte, konnte das Fehlen einiger Stammkräfte nicht kompensieren.

Entsprechend fasste SC-Trainer Kühne die Partie zusammen: "Mit dem Wind waren wir in der ersten Halbzeit drückend überlegen. Als wir uns zweimal auskontern lassen, fällt jeweils ein Gegentor, das war weniger gut. Am Ende haben alle unsere Spieler gekämpft, alle verdienen daher ein Lob."

SC Heudeber. Hoffmeister – Schunke, Nerlich, Zawihowski (68. Grüning), Koenne, Perplies, Lorenz, Knittel (60. J. Nippert), Regber, Schönfelder, Hartmann;

Quedlinburger SV: Masur – Behrens (25. Gabriel), Hiesener (80. Imhoff), Frye, Färber, Brenner, Puls, Hormozi, Gampe, Schönian, Kliemt;

Torfolge: 0:1 Mohammad Hormozi (10.), 1:1 Steven Regber (11.), 2:1 Norman Hartmann (12.), 3:1 Christoph Schönfelder (19.), 3:2 Andreas Puls (24.), 4:2 Norman Hartmann (40.);

Schiedsrichter: Sven Nilson (Thale); Zuschauer: 50.