Wernigerode (fbo). Das Kellerduell der Landesklasse hat Gastgeber Germania Wernigerode gegen den Quedlinburger SV klar mit 4:1 gewonnen. Damit verließ die Rosenthal-Elf vorerst die Abstiegsränge.

Beide Seiten mussten auf einige wichtige Spieler verzichten, so dass in den ersten Spielminuten etwas verhalten agiert wurde. Bei der Germania standen zum Beispiel beide Torhüter, Alexander Woyde und Christopher Hertwig, nicht zur Verfügung. Diese Position nahm Feldspieler Felix Gasch ein. Mit Vladimir Dobias gab zudem ein neuer Spieler sein Debüt am Kohlgarten. Er überzeugte und belohnte seine gute Leistung mit zwei Treffern.

Die erste Gelegenheit hatte der Gastgeber. Der Freistoß von Dobias striff knapp über den Querbalken. QSV-Spieler Färber hätte sein Team früh per Kopf in Führung bringen können (11.). In der 27. Minute leitete Matysiak mit einem tollen Zuspiel das 1:0 ein. Seine Eingabe vom rechten Flügel verwertete Dobias per Kopf. Der QSV zeigte sich wenig beeindruckt. Dennoch etwas überraschend, aber nicht unverdient, glichen die Gäste durch Klauss aus. Ein schneller Konter der Wernigeröder sorgte für die erneute Führung. Anschiz legte den Ball mit viel Übersicht auf Mandrella, der sich die Chance nicht nehmen ließ und einnetzte. Germania setzte nach und kam noch vor der Pause zum dritten Tor. Dobias schob eine mustergültige Eingabe von Meishner kaltschnäuzig ein.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit ließ der QSV deutlich weniger zu, setzte selbst Zeichen. Ein Freistoß sowie ein Konter bescherten den Gästen fast den Anschluss. Germania hielt dem Druck stand. Die Abwehrreihe um Franke, Matschke und Glahmann leistete gute Arbeit. Ein Pfosten-Kracher von Klauss war ein Achtungszeichen für die Quedlinburger. Germania hatte nun viel Platz zum Kontern. Gäste-Keeper Masur war aber zur Stelle. Nach Vorarbeit von Milde netzte Anschiz noch zum 4:1 für die Germania ein (87.).

Wernigerode: Gasch – Franke, Matschke, Glahmann, Mandrella, Jäschke, Zablinski, Matysiak (61. Milde), Meishner (85. Karbaum), Dobias, Anschiz (87. Buchholz);

Quedlinburg: Masur – Henning, Wegert, Frye, Gabriel, Färber (46. Brenner), Hormozi, Klauss, Weidner, Kliemt, Grimmer;

Torfolge: 1:0 Vladimir Dobias (27.), 1:1 Robert Klaus (32.), 2:1 Thomas Mandrella (42.), 3:1 Dobias (45.), 4:1 Arthur Anschiz (87.);

Schiedsrichter: Mario Braune (Osterwieck);

Zuschauer: 52.