Halberstadt (fbo). Auch der zweite Versuch des VfB Germania Halberstadt in die Fußball-Oberliga-Rückrunde zu starten, scheint aktuell noch nicht zu einhundert Prozent sicher. Gestern kehrte in Dresden der Winter zurück, es schneite. Inwieweit die für morgen um 14 Uhr angesetzte Partie des 18. Spieltages, zwischen dem SC Borea und dem VfB Germania, davon betroffen ist, wird erst im Verlauf des heutigen Tages klar sein.

Für Andreas Petersen, Trainer des VfB, gibt es nur eine Alternative: "Wir wollen unbedingt spielen, daher gehen wir vom Positiven aus. Ich denke, die Begegnung wird stattfinden."

Die Kicker aus Elbflorenz stecken aktuell im unteren Mittelfeld fest, noch sind es fünf Punkte Vorsprung bis zu einem Abstiegsplatz. Zuletzt zeigten die Dresdner beim neuen Tabellenführer Budissa Bautzen eine gute Leistung, unterlagen aber 1:2. Auch Petersen begegnet Borea mit dem notwendigen Respekt: "Borea hat letzte Woche unglücklich verloren. Im Hinspiel lagen wir auch frühzeitig zurück, erst spät fiel der Ausgleich. Gegen die Spitzenmannschaften haben die Elbestädter immer gut ausgesehen. Borea pflegt den Jugendstil, das heißt uns erwartet ein laufstarker und technisch guter Gegner."

Personell hat sich beim VfB seit dem letzten Wochenende nicht viel verändert. Lediglich Fait-Florian Banser hat wieder ins aktive Geschehen "reingeschnuppert". Ob er aber schon mit zum Aufgebot gehören wird, ist derzeit fraglich.