Halberstadt. Der VfB Germania hat die zweite Halbserie mit einem Auswärtspunkt begonnen. Beim SC Borea in Dresden hieß es nach 90 Minuten 1:1.

Eine rund vier Zentimeter dicke Schneeschicht mit darunter zum Teil hartgefrorenem Boden machte das Fußballspielen schwer. Viele Aktionen entstanden zufällig, das 1:0 der Elbestädter in der 35. Minute nicht. Zwar fiel der Treffer völlig überraschend, zuvor hatte Halberstadt den Ball im Mittelfeld verloren, aber die Art und Weise war schon bemerkenswert. Borea-Spieler Genausch hatte Markus Bäcker nach einem Pass nicht gut aussehen lassen, wuchtete danach das Leder per sehenswertem Schuss aus rund 18 Metern über VfB-Keeper Sebastian Kischel in die Maschen. Bis dahin hatte der VfB Germania die besseren und einzigen Torchancen. Mit dem 0:1 hinten liegend wurde es danach nicht einfacher für die Vorharzer. Dresden konzentrierte sich jetzt aufs "Zerstören". "Auf dem schwer bespielbaren Boden wurde es für mein Team schwerer, die Partie zu dominieren, einfacher Fußball war bei den Bedingungen kaum möglich", fasste Andreas Petersen die Minuten ab dem Gegentreffer zusammen. Bis zum Pausenpfiff legten sich die Germanen mächtig ins Zeug, ein Tor wollte nicht gelingen.

Mit guter Zweikampfführung und dem notwendigen Engagement startete der VfB in die zweite Halbzeit. Nachdem Reichelt in der 55. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, spielten die Gäste 35 Minuten in Überzahl. Banser, der schon in der ersten Halbzeit einige Chancen hatte, war nach einem Eggert-Freistoß zur Stelle. Gröger per Kopf und Marx per Hacke hatten noch die weitere Vorarbeit geleistet. Treffer von Michael Preuß (Seiten-Aus) und Franz Fitkau (Abseits) wurden nicht gegeben.