27 Mannschaften kämpften am Sonnabend in der Olvenstedter Schwimmhalle gegeneinander. Dabei wurde allerdings nicht geschwommen, sondern gerudert, denn die Sportler sind alle leidenschaftliche Drachenbootfahrerinnen oder -fahrer.

Neu Olvenstedt. Ein Rennen dauert allerhöchstens eine Minute, eher darunter, dann steht der Sieger fest und wer die bessere Technik und kräftigeren Armmuskeln hat. Indoor-Drachenbootfahren ist wie Tauziehen, nur umgekehrt. Die gegnerische Mannschaft muss nicht über eine bestimmte Marke gezogen, sondern gedrückt werden.

27 Teams saßen sich am Sonnabend in der Olvenstedter Schwimmhalle in einem Drachenboot gegenüber, immer je zwei Mannschaften á sechs Mitglieder. Wer die meisten Siege erkämpfen konnte, hat gewonnen. Gestartet wurde in den Kategorien Damen, Herren-Freizeitteams und Herren-Sportteams.

Schon die Namen der Teams macht deutlich, dass es vor allem um eines ging: um Spaß. Bei den Damen ruderten beispielsweise die "Kräuterhexen" gegen die "First Ladys" und die "Crazy Bulls" an, bei den Herren die "Paddelelfen" gegen die "Absolut Ehrgeizigen Monster". Allerdings, wo Sportler im Wettkampf gegeneinander antreten (oder anrudern), wird auch gekämpft, Spaßfaktor hin oder her. Darum legten sich alle Teams auch richtig in die "Riemen", um wenigstens in die Hauptrunde zu kommen. Und im Finale ging es dann um Sieg oder K.O.

Organisiert wurde das Hallen-Drachenbootrennen von Gunnar Laabs vom "Team Event", der so das Drachenbootfahren auch im Winter unter Spannung hält. Die Teams kommen zumeist aus Sportvereinen, Firmen oder Drachenbootgemeinschaften, die in der warmen Jahreszeit auf der Elbe "kreuzen". Im Sommer nicht zu vergessen die Drachenbootrennen, zum Beispiel auf dem Salbker See.

Und hier die Sieger des 2. Indoor-Cups: Bei den Damen ruderten die "first ladys" am kraftvollsten, bei den Herren in beiden Kategorien "De Machdeburjer"

   

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