Die Fußballer des VfB Germania Halberstadt bleiben auch im 17. Punktspiel nacheinander ohne Niederlage. Gegen den FSV Budissa Bautzen siegte die Elf von Trainer Petersen mit 2:0. Das war gleichzeitig der dritte Erfolg in Serie.

Halberstadt. Aus aktuellem Anlass – das schwere Erdbeben in Japan beschäftigt alle Menschen – wurde die Begegnung mit einer Schweigeminute begonnen.

Danach begegneten sich zwei hochmotivierte Mannschaften. Zum Teil hitzige Zweikämpfe wurden geführt, dadurch kam wenig Spielerisches zusammen. Kein Team war mehr als vier gefühlte Ballkontakte in Besitz des Spielgerätes. Die Begegnung wirkte anfangs auch etwas zerfahren, weil beide Teams den Ballbesitz suchten und den Gegner intensiv störten. Nach etwa 20 Minuten behauptete der Gastgeeber immer mehr den Ball und entwickelte verschiedene Konzepte, um zum Erfolg zu kommen. Knifflig wurde es, als Budissen-Keeper Ronny Schmidt einen Rückpass mit der Hand aufnahm. Den Strafraum hatte er hier schon knapp verlassen. Es folgte die Druckphase des VfB: Einen Eggert-Freistoß entschärfte Schmidt (25.). Die nachfolgende Ecke landete auf dem Kopf von Banser, erneut klärte Schmidt zur Ecke. Auch der dritte Anlauf brachte kein Tor. Marx‘ Kopfball drosch Völker von der Linie (26.). Ein anschließend gut vorgetragener Konter über Preuß und Banser hatte mehr versprochen, als Mutschler‘s Abschluss weit über das Tor (32.). Jetzt meldete sich auch Budissa zurück, versuchte es zweimal über Töppel per Flachschuss.

Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein weit geschlagener Freistoß von Mutschler für die VfB-Führung. Es ging unübersichtlich zu im Fünfmeterraum des FSV, aber letztlich brachte Eggert das Leder über die Torlinie und kam so zu seinem achten Saisontreffer. Bautzen hatte Pech, als unmittelbar vor dem Pausenpfiff Krüger noch auf der Linie klärte. Zuvor hatte Krohmer VfB-Keeper Kischel schon verladen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit war die Zeit der klaren Tormöglichkeiten erst einmal vorbei. Preuß verpasste den Ball zwar knapp vor Schmidt (63.) und erneut Krohmer setzte das Leder über das Tor (64.), insgesamt passierte aber nur wenig in Strafraumnähe. Weil das 1:0 jedoch jederzeit hätte kippen können, blieb der VfB bis zum Schluss aggressiv in der Zweikampfführung. Blankenburg eroberte bei einer Bautzener Vorwärtsbewegung das Spielgerät, ließ den Gästetorwart aussteigen und passte schließlich mit viel Übersicht zurück auf den mitgelaufenen Banser. Dieser hatte von der Strafraumgrenze keine Probleme, den Ball flach und platziert zum 2:0-Endstand einzunetzen.