Blankenburg (ige). Das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde hat sich die Chance auf einen Medaillenrang am letzten Spieltag nicht entgehen lassen. Mit zwei souveränen Siegen verdrängten die Schützlinge von Trainer Fred Funk den USV Halle noch vom dritten Tabellenplatz der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts. Landesmeister wurde der USC Magdeburg.

Der letzte Spieltag wurde wieder zentral in der Egelner Waldsporthalle ausgetragen. Die Blankenburgerinnen mussten für den angestrebten Bronzerang beide Spiele gewinnen und zusätzlich auf einen Ausrutscher des USV Halle hoffen, der jedoch gegen die beiden erstplatzierten Teams ein schweres Restprogramm hatte.

Während die Damen der Blankenburger VF gegen den Tabellenletzten VV 84 Kleinpaschleben den ersten Satz mit 25:9 gewannen, lief es bei Halle nicht so gut an. Der USV verlor den ersten Satz gegen den CV Mitteldeutschland mit 18:25. Auch im weiteren Verlauf des Spiels konnten die Hallenserinnen dem Tabellenzweiten keine Paroli bieten und unterlagen glatt in 0:3-Sätzen.

Die Harzerinnen machten es allerdings wieder spannend. Mit einem kleinen "Hänger" wurde der zweite Satz mit 25:27 abgegeben. Im weiteren Verlauf setzte sich der BVF-Sechser aber sicher durch und gewann die folgenden Sätze mit solider Leistung 25:14 und 25:23. Durch diesen Sieg rangierten die Blankenburgerinnen bereits auf Platz drei, doch dieser musste im letzten Saisonspiel mit einem Sieg gegen den VC 97 Staßfurt II behauptet werden. Der USV Halle wehrte sich verbissen gegen den Tabellenführer und Regionalliga-Aufsteiger USC Magdeburg, verlor aber denkbar knapp mit 2:3. Auch die Blankenburger Volleyballfreunde gaben sich keine Blöße. Angetrieben von einer herausragenden Natalie Heinold wurde der VC Staßfurt II trotz harter Gegenwehr glatt mit 3:0 (25:11, 25:20, 25:16) besiegt.

Dieser Sieg bedeutete nicht nur den Bronzerang, laut Statistik war es der 100. Punktspielsieg in den letzten zehn Jahren. Somit steht in 160 Spielen eine überaus erfolgreiche Bilanz zu Buche.

Blankenburger VF: Heinold, Weiß, Lambrecht, D. Clemens, Goes, Haug, Gent, J. Clemens.