Magdeburg. Lola@Magdeburg heißt es in diesem Monat im Studiokino in der Neustadt. Filme, die für den Deutschen Filmpreis "Lola" nominiert sind, werden vom 31. März bis zum 4. April in der Landeshauptstadt bei einem separaten kleinen Filmfest gezeigt. Somit können sich die filminteressierten Magdeburger vorab einen Überblick verschaffen, welche Filme zur Wahl stehen.

Insgesamt standen 36 deutsche Filme zur Auswahl. Davon nominiert wurden letztlich drei pro Kategorie. Mitte März wurden von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Präsidium der Deutschen Filmakademie Berlin die diesjährigen Nominierungen bekannt gegeben. Die ausgewählten Filme, unterteilt in die Hauptkategorien für programmfüllende Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilme sind im nebenstehenden Info-Kasten aufgeführt.

Mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von rund 2,9 Mio. Euro gilt die Auszeichnung als der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Der große Gewinner des Vorjahres war "Das weiße Band" von Regisseur Michael Haneke. Der in 13 Kategorien nominierte Favorit heimste zehn Lolas ein. In diesem Jahr fehlt der große Favorit, aber mit "Drei" von Tom Tykwer oder "Goethe!" von Philipp Stölzl sind unter den 36 Filmen der Vorauswahl sehr erfolgreiche Kinoproduktionen am Start. Zu den Dokumentarfilmen gehört "Pina" von Wim Wenders, bei den Kinderfilmen hat "Konferenz der Tiere" gute Chancen.

Zehn der besten Filme gibt es vom 31. März bis 4. April auf Großleinwand im Studiokino zu sehen. Wann welcher Film gezeigt wird, veröffentlicht der Lokalanzeiger aktuell im Serviceteil. Karten für die Vorstellungen (Festivalticket: 16,50 €, Einzelpreis 7 €, erm. 6 €) gibt es unter Tel. 2 56 49 25).

Die Schirmherrschaft für Lola@Magdeburg übernahm Rainer Robra, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts. Der Deutsche Filmpreis wird am 8. April bei einer Gala in Berlin vergeben.