Nur Auswärtssiege gab es im Viertelfinale um den Pokal des Landrats. Dabei erreichten die favorisierten Fußball-Mannschaften vom VfB Germania Halberstadt II und Blankenburger FV die Vorschlussrunde.

TSV 09 Wasserleben – Germ. Halberstadt II 1:3 (0:1)

Der Landesligist begann druckvoll, bereits in den ersten zehn Minuten scheiterten Sebastian Dannhauer und Friedrich Reitzig jeweils im Doppelpack am überragenden Keeper im Wasserlebener Tor, André Komor. Auch im weiteren Verlauf waren die Gäste überlegen, doch der TSV stellte geschickt die Räume zu und hatte durch Benjamin Bröders Freistoß (30.) eine erste "Minichance". Kurz darauf erlitt die Heimelf einen herben Rückschlag, Dennis Dickehut erlitt einen dreifachen Rippenbruch. Kay Rathsack prüfte kurz darauf Komor mit einem Freistoß (35.), vier Minuten später war es dann soweit. Christian Fengler fälschte eine Eingabe unglücklich ins eigene Tor ab und ließ die Halberstädter erstmals Jubeln. Kurz vor der Pause setzte Florian Köhler einen Schuss knapp über die Latte (44.).

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts stand erneut Komor im Mittelpunkt, parierte zweimal gegen Reitzig (47., 52.) und Breitkopf (56.). Beim 0:2 von Kay Rathsack, der einen unfreiwilligen "Doppelpass" mit dem Pfosten spielte, war er machtlos (62.). Es folgten weitere Chancen für Rumlich (76.) und Rathsack (78.), dessen Schuss Marc Feuerstack von der Linie kratzte. Beim dritten Gästetor half erneute das Aluminium mit, diesmal staubte Dannhauer nach Pfostenschuss von Breitkopf ab (83.). Der Schlusspunkt war jedoch den tapfer kämpfenden Wasserlebener vorbehalten. Der starke Nick Festerling zirkelte einen Freistoß unhaltbar in den Torwinkel (84.).

Germania Gernrode – Blankenburger FV 2:4 (1:0)

Wegen Sperren, Verletzungen und Arbeit konnte der Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten. Dennoch wurde den Zuschauern in der ersten Halbzeit guter Fußball geboten. In der 25. Minute ging Gernrode auch durch Fiebig verdient mit 1:0 in Führung. Die Platzherren waren in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft, konnten aber die zahlreichen Möglichkeiten nicht nutzen. Nach der Pause kam der BFV besser ins Spiel und bestimmte das Geschehen. Trotzdem hatten die Germanen Chancen, die wiederum vergeben wurden. In der 55. Minute fiel dann der Ausgleich, Danach wurde das Spiel etwas härter und es kam die Zeit der Blankenburger. Sie nutzten in den letzten zehn Minuten eiskalt ihre Chancen und erzielten durch Paul Weidner (2) und Sebastian Lehmann drei weitere Tore. Für den Schlusspunkt sorgte Tony Umgelder mit einem sehenswerten Kopfball zum 2:4 (90.).