Halberstadt. Während Eintracht Osterwieck nach einer beeindruckenden Saison ohne Niederlage erstmals in seiner Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat, wird am Tabellenende immer noch der zweite Absteiger in die Bezirksklasse gesucht.

Eintracht Osterwieck – Alemania Riestedt 9:0. Die Gastgeber konnten sich bereits nach der Niederlage ihres unmittelbaren Verfolgers Riestedt gegen Stahl Blankenburg II als Aufsteiger zur Landesliga, der zweithöchsten Spielklasse des Tischtennis-Verbandes Sachsen-Anhalt (TTVSA) feiern lassen. Seit dem Hinrunden-Remis in Riestedt lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das nunmehr im direkten Vergleich einen souveränen Sieger fand.

In der heimischen Ratsgarten-Sporthalle hatte die Eintracht gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste mit drei gewonnenen Doppeln einen sehr guten Start. Lediglich Gunnar Hoidis und Stephan Kuhnt hatten Mühe, um das erste Gäste-Doppel in fünf Sätzen niederzuhalten. Trotz einiger knapper Satzergebnisse dominierten die Hausherren auch den Einzeldurchgang in allen Paarkreuzen sehr souverän. Dabei spielten sich die Männer um Kapitän Sven Jura bis zum umjubelten 9:0-Endstand vor ihren begeisterten Zuschauern fast in einen Spielrausch.

Einracht Osterwieck: Schmidt, G. Hoidis, Jura, Brehsan, Hamann, Kuhnt (alle 1,5).

TTV Wimmelburg – Wernigeröder SV 9:5. Für die Gäste waren nur Möller/Bartel nach fünf umkämpften Sätzen im ersten Doppel erfolgreich. Nachdem im ersten Einzeldurchgang Klaus-Peter Möller knapp und Andy Schirrwagen klar im oberen Paarkreuz verloren, wurde zumindest durch den Sieg von Sebastian Müller im mittleren und Udo Bartel im unteren Paarkreuz Gleichwertigkeit erzielt. Nach Schirrwagens zweiter Niederlage konnten nur noch Möller und Oliver Pfeiffer für die Rot-Weißen punkten. Danach brachten die zwei knappen Fünf-Satz-Niederlagen von Sebastian Müller und Jörg Schmidt den Gastgebern den Sieg.

Wernigeröder SV: Schirrwagen, Möller (1,5), Müller (1), Pfeiffer (1), Schmidt, Bartel (1,5).

SSV Ahlsdorf – Stahl Blankenburg II 9:5. Die Blankenburger trafen nach ihrem souveränen 9:2-Sieg in der Hinrunde auf einen hochmotivierten Gastgeber, der unbedingt zwei Punkte einfahren musste, um den Abstiegsrängen nicht bedrohlich nahe zu kommen. Trotz zwei gewonnener Doppel lag die Stahl-Reserve nach dem ersten Einzeldurchgang 4:5 zurück, da bis dahin nur Falk Fähsing im oberen und Burkhard Leege im mittleren Paarkreuz ihre Einzel gewannen. Als in Durchgang zwei beide Spiele im oberen und unteren Paarkreuz an die Gastgeber gingen und nur Leege Zählbares einfuhr, war die Niederlage perfekt.

Stahl BlankenburgII: F. Fähsing (1), Großmann (0,5), Lege (2,5), Loose (0,5), D.Hesse (0,5), Pieper-Emden.