Blankenburg (fbo). Zum Ende der Saison haben die Blankenburger Bezirksklasse-Handballer offenbar den Erfolg gepachtet. Nach den Siegen gegen Gernrode und Wernigerode gewann die SG Stahl auch das dritte Kreisduell gegen TuS Elbingerode deutlich mit 28:19.

Auf Blankenburger Seite hatten die Verantwortlichen Malter und Fickenwirth die offensive 4:2 Deckungsvariante herausgegeben. Beide vorgezogene Spieler nahmen die gefährlichen Rückraumschützen der Gäste, Hoppe und Hecht, so aus dem Spiel. Trotz dieser Variante erwischten die Oberharzer den besseren Start und führten 2:0. Die Hausherren brauchten zehn Minuten, um die Marschroute der Trainer umzusetzen, glichen aus und führten dann 8:6. Sie ließen aber in dieser Phase einige aussichtsreiche Torchancen aus oder scheiterten am gut aufgelegten Steffen Hinze im TuS-Tor. Beim Spielstand von 11:9 pfiffen die Schiedsrichter im sehr gut gefüllten Sportforum zur Pause.

Nach dem Wechsel wurden die treuen Heimfans mit der wohl besten Halbzeit der Saison verwöhnt. Gehörte den Gästen noch das erste Tor, folgten anschließend sieben Tore der Gastgeber und somit die frühe Entscheidung, 18:11. Auch die Auszeit der Oberharzer stoppte den Spielfluss der Blankenburger nicht mehr. Herrlich herausgespielte Tore, aufbauend auf einer stabilen Abwehr ließen das Handballer-Herz höher schlagen. Ein treffsicherer Marco Buchtenkirch (8) sowie der starke Mittelblock mit Schulze und Schlemminger stachen aus einer geschlossenen Blankenburger Mannschaft heraus. Die Gäste wussten sich mehrfach nur durch Fouls oder grenzwertige Aktionen zu helfen. Die junge Blankenburger Mannschaft ließ sich diesmal nicht von der robusten Gangart der Gäste anstecken. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen. In der Tabelle schielt die SG nun Richtung Mittelfeld, was in dieser Saison durchaus als Erfolg zu sehen ist.

Im April steht nur eine Partie an, ehe der Saisonabschluss mit zwei Heimspielen im Mai vollführt wird.

SG Stahl: Pietsch, Fickenwirth – Buchtenkirch (8), Schlemminger, Müller (1), Gassmann (5), Gebauer (2), Wenzel, Brandt (3), Andres (4), Dietrich, Wilde (1), Kalinowsky (2), Schulze (2);

TuS Elbingerode: Hinze, Mende – Gessing, Spormann (3), Müller, Kilian (4), Hecht (3), Wernicke (3), Hoppe (6), Grunewald (2).