Wernigerode (hbu). Die Tischtennis-Damen vom HSV Wernigerode haben sich in der Verbandsliga mit einem 8:4-Erfolg beim Tabellenvorletzten VfB Klötze unerwartet schwer getan. Nachdem vorige Woche der Tabellenführer TTC Börde Magdeburg haushoch besiegt wurde, präsentierten sich die HSV-Damen in der Altmark keinesfalls wie der voraussichtliche Vize-Landesmeister.

Erst nach den von Wirth/Fricke und Hopstock/Zander-Spott verlorenen Doppeln und der deutlichen Auftaktniederlage von Christina Wirth gegen Brunhilde Lorenczius hielten die Harzerinnen dagegen. Grit Hopstock und Cosima Zander- Spott erzielten die erste Sie- ge, denen aber prompt die Niederlage von Karin Fricke gegen Marita Oscheja folgte.

Nach dem ersten Durchgang 2:4 zurückliegend, be-sannen sich die Wernigeröderinnen im zweiten und dritten Durchgang auf ihre spielerischen Fähigkeiten und bliesen zum Gegenangriff. Sechs Siege in Folge waren das Ergebnis. Dass vier davon erst im fünften Satz eingefahren wurden, kennzeichnet die Routine der Harzerinnen, auch in brenzligen Situationen die Übersicht behalten zu können.

HSV Wernigerode: Hopstock (3), Wirth (1), Fricke (2), Zander-Spott (2).