Wernigerode (ige). Eine kaum lösbare Auswärtshürde haben die Handballer des HV Wernigerode heute um 17.30 Uhr in der Sachsen-Anhalt-Liga vor der Brust. Nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen dürfte es äußerst schwer werden, diese Negativserie ausgerechnet beim Spitzenreiter SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz zu stoppen. Der Aufstiegsaspirant hat in der Rückrunde erst eine Niederlage hinnehmen müssen –beim Tabellenzweiten in Langenweddingen – und sich damit an der Spitze bereits ein kleines Polster von drei Punkten auf die Konkurrenten geschaffen. Auch im Hinspiel war für die Wernigeröder wenig zu holen, am Ende setzte es die höchste Heimniederlage (29:37).

Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass der HVW seinen letzten Sieg ausgerechnet beim damaligen Spitzenreiter SSV Landsberg feierte. Eine ähnliche Glanzleistung dürfte auch in der Lutherstadt nötig sein, um dem SV Grün-Weiß ernsthaft Paroli bieten zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass die Harzer durch die Ausfälle von Benjamin Nierlein, Gerd Uhlmann, Marcel Berge und Thomas Kirchhof mit argen Besetzungsproblemen am Kreis und auf der rechten Seite zu kämpfen haben.