Ballenstedt (bkr). Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand hat Germania Wernigerode beim Tabellenletzten Askania Ballenstedt am Ende noch ein 3:3 erreicht. Dabei fielen alle sechs Treffer in den ersten 45 Minuten.

Auf dem kleinen Fußballplatz in Ballenstedt übernahm Germania sofort das Kommando und erspielte sich durch Milde (2.), Jäschke und Meyer (4.) die ersten Möglichkeiten. Danach wurde auch Askania offensiver und Germania-Keeper Hertwig musste zweimal eingreifen (15., 17.). Ein fataler Ballverlust im Mittelfeld bescherte dann Ballenstedt das 1:0. Torschütze war Dorst. Nach dem Dobias mit Gelb-Rot vom Platz musste, nutzten die Platzherren die entstandene Unordnung bei den Germanen und erhöhten durch Viehlan in abseitsverdächtiger Position auf 2:0. Es dauerte dann keine drei Minuten, als Milde nach einem Eckball das Leder zum 2:1 in die Maschen köpfte. Nun besannen sich die Gäste wieder auf ihr Können und nahmen das Zepter in die Hand. In der 40. Minute legte Milde nach und verwertete erneut einen Eckball zum 2:2-Ausgleich. Askania war von diesem Doppelschlag beeindruckt. Dies nutzte Germania und schaffte nach einem sehenswerten Angriff das 2:3 durch Milde, der damit einen Hattrick erzielte. In der Schlussminute der ersten Hälfte bekam die Heimelf einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, den Viehlan zum 3:3 verwandelte. Nach der Pause hatten beide Mannschaften weitere Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Es blieb jedoch beim 3:3, mit dem die Germanen einen Punkt für den Klassenerhalt holten und damit weiter auf einem Nichtabstiegsplatz stehen.

FSV Askania Ballenstedt: Kepke - M. Zeißig, O. Zeißig, Riebe, Fesser, Buschhorn (79. Schellhase), Bachmann (42. Steinemann), Dorst, Frohburg (87. Reuß), Bartnitzki, Viehlan;

Germ. Wernigerode: Hertwig - Franke, Meyer (68. Schönfelder), Matschke, Jäschke, Milde, Hübener, Leventyüz, Grund (87. Karbaum), Dobias, Meishner;

Torfolge: 1:0 Sebastian Dorst (29.), 2:0 Ralf Viehlan (34.), 2:1, 2:2, 2:3 Denny Milde (37., 40., 41.), 3:3 Ralf Viehlan (45. FE) Schiedsrichter: Volker Bühring (Heynburg); Zuschauer: 40.