Herrenkrug (ka). Im Herrenkrugpark: Mit einer "Baumkanone" bekämpft die von der Stadt georderte Firma Rentokil die auch für Menschen und Tiere gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners. Mit 25 bar wird dazu ein biologisches Mittel bis zu 30 Meter hoch in die Baumkrone eingebracht.

Vorwiegend aber werden die Nester mit speziell entwickelten Geräten abgesaugt. Spätestens übernächste Woche werden flächendeckend die Brennpunkte bekämpft, sagte Niederlassungsleiter Mario Thomas. Das sei der richtige Zeitpunkt.

In Magdeburg wurden bislang an fast 150 Eichen Nester der Raupenkolonien entdeckt. Die Stadt gilt damit als neuer Befallsherd. Die Brennhaare der Schmetterlingsraupen enthalten ein Eiweißgift, das bei Berührung starke Schmerzen und Allergien auslöst. Es wird in der nächsten Zeit von der Raupe vollständig gebildet, hieß es. Die Bekämpfung muss von Fachleuten mit Schutzanzügen vorgenommen werden. Thomas rät zur Vorsicht. Man könne im Park zwar spazieren. Aber niemals die Raupen berühren, sagte er. Wege gesperrt werden mussten noch nicht, auch nicht im Rotehornpark.

 

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