Magdeburg - Informationen über rechtsextreme Musikveranstaltungen sollen in Sachsen-Anhalt künftig von Experten des Landeskriminalamts bearbeitet werden. Dazu werde eine eigene Zentralstelle eingerichtet, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Donnerstag. Wie genau die aussehen soll, werde aber noch beraten. Bislang seien die jeweiligen Ordnungsbehörden und Polizeidienststellen dafür zuständig, die Veranstaltungen und die Musik, die dort gespielt werden soll, einzuschätzen. Hintergrund für die Änderungen ist laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung", dass bei einem Rechtsrock-Konzert im vergangenen Jahr Lieder gespielt wurden, die auf dem Index stehen - ohne dass die Polizei einschritt.