Tangermünde/Stendal - Der Tod eines 44 Jahre alten Dachdeckers an der Stephanskirche in Tangermünde wird seit Dienstag vom Landgericht Stendal aufgearbeitet. Drei Angeklagte, darunter der Inhaber einer Dachdeckerfirma, müssen sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

In der ersten Instanz waren zwei der Angeklagten zu Geldstrafen verurteilt worden, der dritte erhielt einen Freispruch. Sowohl die Verurteilten als auch die Staatsanwaltschaft hatten Rechtsmittel eingelegt.

Der Bauarbeiter war 2011 von dem Baugerüst in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Die Stephanskirche ist das Wahrzeichen von Tangermünde. Für den Prozess sind zunächst vier Verhandlungstage eingeplant.