Schwerin - Der 40-Millionen-Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder wird voraussichtlich im Frühjahr ausgeschöpft sein. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Mecklenburg-Vorpommern, Anne Drescher, zeigte sich am Dienstag sicher, dass der Mitte 2012 gestartete Fonds aufgestockt wird. Es habe in allen ostdeutschen Bundesländern viel mehr Anträge auf Leistungen gegeben als erwartet worden war, sagte Drescher. Es würden aber nicht nur mehr Mittel gebraucht, sondern auch mehr Berater, um denjenigen zu helfen, die in DDR-Kinderheimen Unrecht erlitten. Manche warteten seit anderthalb Jahren auf ein Beratungsgespräch.