Berlin - Franck Ribéry blickt der Weltfußballer-Gala in Zürich erwartungsfroh entgegen.

"Ich glaube, ich habe eine große Chance. Die Mannschaft und ich haben es 2013 sehr gut gemacht", sagte der Franzose, der 2013 bereits zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden war, im Trainingslager des deutschen Meisters in Doha.

Besonders angespannt sei er vor der Entscheidung am 13. Januar zwischen dem Argentinier Lionel Messi (FC Barcelona), der in den letzten vier Jahren triumphiert hatte, dem Portugiesen Cristiano Ronaldo (Real Madrid) sowie ihm selbst "noch nicht", äußerte sich Ribéry am Dienstag auf der Internetseite des FC Bayern. "Schau ma mal, was passiert. Ich kann nur warten", erklärte der 30-Jährige.

Sein Konkurrent Ronaldo wird ebenfalls in Zürich vor Ort sein. Das bestätigte der portugiesische Nationalspieler nach dem 3:0-Erfolg seines Clubs gegen Celta Vigo. "Ich kann nur sagen, dass ich zur Gala gehen werde", sagte Ronaldo. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, der Real-Superstar werde nach einem Streit mit Weltverbands-Chef Joseph Blatter der Veranstaltung fernbleiben.

Ribéry wird direkt aus Katar zur Gala in die Schweiz fliegen. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten um den Goldenen Ball konnte der Mittelfeldspieler 2013 als Titelsammler glänzen. Ribéry wurde mit dem FC Bayern in Deutschland Meister und Pokalsieger. International triumphierte er zudem als Champions-League-Sieger, Club-Weltmeister und mit dem Gewinn des europäischen Supercups.

Sein Vereinstrainer Pep Guardiola lobte ihn in Doha als absoluten Musterprofi. "Ich habe auf diesem Niveau noch nie einen Spieler mit einem solchen Charakter gesehen. Wie er für seine Mannschaft kämpft. Es ist eine Ehre für mich, sein Trainer zu sein", sagte der Spanier und empfahl seinem Starspieler: "Franck soll mit einem breiten Grinsen nach Zürich fliegen und es genießen."