Magdeburg - Trotz des gut gefüllten Fluthilfefonds hat Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) vor Euphorie gewarnt. Voraussichtlich könne erst im kommenden Jahr mit den wesentlichen Arbeiten nach dem Juni-Hochwasser 2013 begonnen werden. Hintergrund seien schlechte Erfahrungen nach dem Hochwasser 2002, sagte Trümper am Donnerstag in Magdeburg. Noch immer gebe es Rechtsstreitigkeiten mit dem Land über Fluthilfen, die damals gewährt und später zurückgefordert wurden. Die Stadt bereite die neuen Förderanträge, die bis Ende Juni eingereicht werden müssen, nun akribisch vor. Der Fluthilfefonds von Bund und Ländern umfasst insgesamt acht Milliarden Euro.