Berlin - Daniel Ricciardo wird mit der Nummer 3 auf seinem Red-Bull-Rennwagen als Teamkollege von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel fahren. Das teilte der Australier am Freitag via Twitter und Facebook mit.

"Rennnummer bestätigt. #3", schrieb der neue Stallrivale von Vierfach-Champion Vettel. Der Australier stieg von Red Bulls B-Team zum Weltmeister-Rennstall auf, er ist Nachfolger seines Landsmanns und langjährigen Vettel-Kollegen Mark Webber.

In der kommenden Saison starten die Formel-1-Fahrer erstmals nicht mehr mit den Nummern ausgehend von den Platzierungen der Autos aus dem Vorjahr. Der Internationale Automobilverband FIA hatte die Piloten aufgerufen, ihre Nummernwünsche abzugeben. In absteigender Reihenfolge durften die Fahrer ihre drei Lieblingszahlen nennen. Sollte es zu Doppelungen kommen, wird der Wunsch desjenigen Fahrers mit Vorrang behandelt, der in der vorangegangenen Meisterschaft besser platziert war.

Mit der Startnummer, mit der er 2009 zum ersten und bis dato letzten Mal Weltmeister wurde, wird Jenson Button antreten. Das bestätigte der Brite bei Twitter, Facebook und Instagram. Die 22 sei seine neue Rennnummer. "Großartige Erinnerungen", kommentierte Button, der damals im BrawnGP den Titel geholt hatte und in der kommenden Saison wieder im McLaren einen neuen Anlauf auf die WM-Krone starten will.

Die Nummer eins ist Weltmeister Vettel vorbehalten, so er sie denn auch will. Die anderen ausgesuchten und vor allem bestätigten Zahlen von 2 bis 99 behalten die Fahrer für den Rest ihrer Karriere.