Halle - Die Diakonie Mitteldeutschland hat 2013 die höchste Spendensumme ihrer Geschichte eingenommen. Insgesamt seien 3,2 Millionen Euro eingangen, teilte die Organisation am Sonntag in Halle mit. "Wir sind dankbar für die großen Zeichen der Nächstenliebe", sagte Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland.

1,8 Millionen Euro sollen den Opfern des Hochwassers vom Juni zugutekommen. Dazu gehörten rund 650 000 Euro, die gemeinsam mit der "Thüringer Allgemeinen" und der "Ostthüringer Zeitung" im Rahmen der Aktion "Fluthilfe Thüringen" gesammelt worden seien. Das Hilfswerk "Brot für die Welt" habe 832 000 Euro eingeworben. Für die Aktion "Kindern Urlaub schenken" kamen 180 000 Euro zusammen, für die Aktion "Thüringen hilft" 120 000 Euro.

Die Diakonie Mitteldeutschland ist die Wohlfahrtsorganisation der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Sie umfasst im wesentlichen die Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt.