Magdeburg - Ein 18-Jähriger, der sich als mutmaßlicher Mörder eines Autohändlers vor dem Landgericht Magdeburg verantworten muss, schweigt zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der junge Mann im Juli 2013 in Magdeburg den 26-jährigen Händler erstach. Sie sieht das Mordmerkmal der Heimtücke. Das Gericht stellte aber auch klar, dass der Angeklagte je nach Verlauf der Verhandlung wegen Totschlags verurteilt werden könnte.

Der Mann war kurz nach der Tat unweit des Tatorts festgenommen worden. Dem Verbrechen soll ein Streit mit einem Bruder des späteren Opfers vorausgegangen sein. Der 18-Jährige fühlte sich laut Anklageschrift gedemütigt und suchte Rache. 29 Schnitt- und Stichverletzungen wurden bei einer Obduktion der Leiche festgestellt. Der Mann war kurz nach der Tat gestorben.

Bis zum 13. Februar sind neun weitere Verhandlungstage angesetzt.